Haben viel gearbeitet, um die Türen der Hochschule am Campus in Benediktbeuern bald wieder für Studierende öffnen zu können: Studiendekan Bernhard Vondrasek (li.) und die beiden Fakultätsreferenten Anica Colic (Mi.) und Florian Wenzl (re.).
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Haben viel gearbeitet, um die Türen der Hochschule am Campus in Benediktbeuern bald wieder für Studierende öffnen zu können: Studiendekan Bernhard Vondrasek (li.) und die beiden Fakultätsreferenten Anica Colic (Mi.) und Florian Wenzl (re.).

Hochschule bereitet sich auf das Herbstsemester vor

Drei-Stufen-Plan für die Studenten in Benediktbeuern

  • Christiane Mühlbauer
    VonChristiane Mühlbauer
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Wie das Studium an der Katholischen Stiftungshochschule (KSH) am Campus in Benediktbeuern im Herbst genau weitergeht, hängt von diversen Entwicklungen ab.

Benediktbeuern - Man rüste sich derzeit für drei verschiedene Modelle, berichtet die Benediktbeurer KSH-Pressesprecherin Alexandra Hessler. „Das Wunschszenario des Dekanats ist natürlich ein vollständiger Lehrbetrieb vor Ort“, schreibt Hessler. Unter den aktuell geltenden Regelungen seien derzeit zwei Drittel der Lehrveranstaltungen in den Studiengängen Soziale Arbeit und Religionspädagogik in Präsenz auf dem Campus in Benediktbeuern möglich.

Laut Studiendekan Bernhard Vondrasek habe man eine „hochkomplexe Planung“ aufgestellt: „Wir wollen so viel Lehre vor Ort anbieten wie nur möglich“. Da die zukünftigen Corona-Entwicklungen nicht voraussehbar seien, musste eine Studienplanung für unterschiedliche Szenarien erfolgen. Dafür hat Vondrasek gemeinsam mit seinen Dekanatskollegen, dem Studiengangsleiter der Religionspädagogik sowie den Fakultätsreferenten Anica Colic und Florian Wenzl, ein ausgeklügeltes Konzept mit drei Stufen erarbeitet.

Stufe drei ist auf einen erneuten Lockdown ausgerichtet

Stufe eins bedeutet, dass der Lehrbetrieb vollständig in Präsenz vor Ort durchgeführt werden könnte, wenn die aktuellen Abstandsregeln wegfallen. Das wird laut Hessler gegenwärtig mit dem zuständigen Wissenschaftsministerium auf Hochschulleitungsebene diskutiert. Stufe zwei greift im Fall des Fortbestehens des aktuellen Infektionsschutzgesetzes. Dann tritt Hessler zufolge ein ausgeklügeltes Präsenz-Tage-Modell für die unterschiedlichen Semester in Kraft. Es sieht vor, dass die verschiedenen Studierenden-Jahrgänge zusätzlich zu den Blockveranstaltungen an unterschiedlichen Wochentagen in den Räumen der Hochschule zusammenkommen.

Stufe drei ist auf einen erneuten Lockdown ausgerichtet und bedeutet, dass die Lehrveranstaltungen weitestgehend online durchgeführt werden. Darauf sei man konzeptionell und technisch vorbereitet, berichtet Hessler.

Räume vom Kloster und ZUK nutzen

„Wenn wir Stufe zwei unseres Stufenplans umsetzen, können wir rund zwei Drittel des gesamten Angebots für unsere beiden Studiengänge vor Ort anbieten“, sagt Fakultätsreferent Florian Wenzl. Dieser Planungserfolg sei nach Monaten der digitalen Lehre aber nur möglich geworden, weil die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule in vielen Bereichen aktiv wurden: So wurden etwa die Kursgrößen an die vorhandenen Räumlichkeiten angepasst, die zudem in den Sommermonaten auf Vordermann gebracht und teilweise so ausgestattet werden, dass der Neustart sicher gelingen kann. Weitere große Seminar- und Vorlesungsräume wie zum Beispiel Allianz- und Barocksaal werden vom Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK) sowie dem Kloster zur Verfügung gestellt.

Alle würden hoffen, die Veranstaltungen wieder in Präsenz durchführen zu können. „Man kann die menschliche Begegnung vor Ort in unseren beiden Studiengängen eben nicht einfach ersetzen“, sagt Oliver Dyma, Studiengangsleiter der Religionspädagogik.

Info-Tag digital: Der Campus Benediktbeuern der Katholischen Stiftungsfachhochschule bietet am Dienstag, 20. Juli, einen digitalen Informationstag an. Online und interaktiv können sich Interessierte über das Angebot informieren, Fragen stellen und so einen Eindruck von der Hochschule bekommen. Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos gibt es auf www.ksh-muenchen.de. Kurzentschlossene können sich auch danach noch bis zum 1. August für ein Studium der Sozialen Arbeit und/oder Religionspädagogik in Benediktbeuern bewerben. Für Fragen zur Bewerbung steht Andrea Huber (Mail: sekretariat.bb@ksh-m.de oder Telefon 0 88 57/88-503) zur Verfügung.  

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