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Ein Adventskranz zum Vernaschen: Für diese Kreation bekommt Monika Triebenbacher derzeit große Aufmerksamkeit im Internet.

Vorweihnachtliche Kreation des Benediktbeurer Back-Stars

Ein Adventskranz zum Vernaschen

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Auch zwei Jahre nach dem Gewinn der Fernsehshow „Das große Backen“ auf Sat1 ist Monika Triebenbacher eine gefragte Fachfrau. Sie ist auf Messen präsent, hat Artikel für Backzeitschriften geschrieben und freut sich über die große Resonanz auf ihren Blog.

Benediktbeuern– Adventskränze gibt’s ja zurzeit viele – aber einer, den man essen kann, ist etwas ganz Besonderes. „Auf die Idee hat mich eine Freundin gebracht“, erzählt Monika Triebenbacher. Die Freundin lade jedes Jahr zum Adventskranz-Binden ein, und zu ihr habe sie gesagt: „Bring doch einen Kuchen mit!“

Keine Frage: Triebenbachers Leidenschaft fürs Backen ist nach wie vor ungebrochen. Tagtäglich wird etwas ins Rohr geschoben – allerdings nicht nur Süßes. „Ich mache jetzt auch gerne Brot und Semmeln“, sagt die Mutter von zwei Kindern. Nach wie vor arbeitet sie im Betrieb ihres Mannes im Büro. „Das ist optimal, denn so kann ich Kinder, Beruf und Hobby super unter einen Hut bringen.“

Durch den Gewinn in der Fernsehshow „Das große Backen“ wurde Triebenbacher 2015 bundesweit bekannt und ist mittlerweile in der Back-Szene sehr gut vernetzt. „Der Sender Sat1 plant, die Sieger aus den vergangenen fünf Staffeln auf einer Messe zu präsentieren. Das ist schön“, sagt Triebenbacher, die mittlerweile festgestellt hat: Kontakte ergeben sich Schritt für Schritt aufs Neue, und auf eine Messe folgt die nächste. Freilich: „Leben kann man davon nicht“, sagt sie. Die Dinge haben sich aber dahingehend entwickelt, dass Triebenbacher von Firmen Zubehör zur Verfügung gestellt bekommt, etwa die Trend-Küchenmaschine Kitchenaid, Tortenformen oder besondere Ausstecher. „Das ist schön“, freut sie sich. „Solche Sachen sind ja doch ziemlich teuer.“

Als ihre Spezialität haben sich mittlerweile Macarons entwickelt, die Triebenbacher gerne in allen Farben und Variatonen bäckt, jüngst zum Beispiel vegan und in hellblau. Zudem gibt sie Kurse in verschiedenen Volkshochschulen in der Region. „Vier Männer waren auch schon darunter“, erzählt sie schmunzelnd. Wollte sie anfangs eine Torte mit den Teilnehmern gemeinsam backen, ist sie mittlerweile dazu übergegangen, dass jeder mit ihrer Hilfe seine eigene Torte backen kann: „Die Leute möchten gerne was mit nach Hause nehmen.“

Apropos: Fast täglich bekomme sie Anrufe von Menschen, die gerne persönlich bei ihr zu Hause unter individueller Anleitung etwas backen möchten. „Aber das mache ich nicht, das würde ich gar nicht schaffen“, sagt die 38-Jährige. Stattdessen stellt sie ihre Rezepte auf ihrem Blog zur Verfügung. Jüngst hat sie Artikel für Fachzeitschriften gemacht, etwa „Joy“ und „Tortenzauber“: „Das war schon schön und ich habe mich sehr geehrt gefühlt.“

Wohin geht denn der Trend beim Backen? „Es wird bunt und geht in die Höhe“, sagt Triebenbacher. „Blechkuchen sind nicht mehr so im Trend.“ Und noch etwas wird die Backshow-Gewinnerin immer wieder gefragt: Ob sie denn alles, was sie backe, auch selbst aufesse. Da lacht sie herzlich und verneint. „Das würde ich niemals schaffen. Und ganz ehrlich: Bei mir geht der Trend zum Salami-Brot.“

Über Weihnachten wird Monika Triebenbacher die Füße hochlegen und mit Mann und Kindern nach Tschechien fahren. Dort, im Riesengebirge, lebt ihre Familie. „Und da bäckt mein Papa“, sagt sie lächelnd.

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