Neu in der Pfarrei Benediktbeuern seit 1. September: Natalie Fischer.
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Neu in der Pfarrei Benediktbeuern seit 1. September: Natalie Fischer.

Gemeindereferentin für Jugendarbeit ist Natalie Fischer

Ein neues Gesicht in der Pfarrei

Die Pfarreigemeinschaft Benediktbeuern hat ein neues Gesicht: Natalie Fischer wird die neu geschaffene Stelle als Gemeindereferentin für pfarreiübergreifende Jugendarbeit übernehmen. Sie sprach jetzt über ihre Aufgaben.

Benediktbeuern – Die 24-jährige Natalie Fischer wird auch in den Pfarreien Bad Heilbrunn und Walchensee tätig sein. Trotz der besonderen Umstände hat sich die junge Frau, die aus Lindau am Bodensee stammt, einiges vorgenommen und ist top motiviert.„Ich freue mich richtig auf die Arbeit mit den Jugendlichen“, sagt Fischer. In welchen Aufgabenbereichen sie konkret eingesetzt wird, sei derzeit noch offen. Fest steht aber, dass sich ihre Tätigkeit in der Pfarrei auf die Ministrantenarbeit und die Teilnahme an Fahrten konzentrieren werde. Im Gespräch sei laut Fischer auch, dass sie zusätzlich einen Teil der Firmvorbereitung übernimmt. Wegen der derzeitigen Pandemiesituation sei aber noch unklar, wann und inwieweit Jugendarbeit möglich sein wird. „Ich weiß noch gar nicht, was mich erwartet“, sagt die 24-Jährige.

24-Jährige will auch Pfarreien selbst näher zusammenbringen

Wenn es aber irgendwann soweit ist, sieht sie sich für diese „herausfordende Aufgabe“ gewappnet. Aufgrund ihres jungen Alters sei es ihr einfacher möglich, einen „guten Draht zu den Jugendlichen aufzubauen“, sagt Fischer. Sie hofft, mit ihrer pfarreiübergreifenden Arbeit nicht nur die Jugendlichen, sondern auch die Pfarreien selbst näher zusammenzubringen.

Für die gebürtige Lindauerin ist es nicht ihr erster Aufenthalt in Benediktbeuern. Von 2015 bis 2019 absolvierte sie dort ihr Studium in Religionspädagogik. Fischer hat sich sofort in die Gegend verliebt. „Mir hat es von Anfang an super gut gefallen.“ Ihr sei schon damals klar gewesen, dass sie auf jeden Fall nach Benediktbeuern zurückkehren würde.

Natalie Fischer kann sich gut vorstellen, in Benediktbeuern zu bleiben

Bis das passierte, sollten jedoch zwei weitere Jahre vergehen. In dieser Zeit übernahm Fischer eine Assistenzstelle in der Pfarreigemeinschaft Dasing bei Augsburg. Dort half die heute 24-Jährige unter anderem bei Firmungs- und Kommunionsvorbereitung mit. „Spätestens dann habe ich gemerkt, dass die Arbeit mit Jugendlichen genau das Richtige für mich ist“, erzählt Fischer.

Neben der Stelle als Gemeindereferentin tritt die 24-Jährige heuer außerdem ein Studium für Soziale Arbeit in Benediktbeuern an. Das Studium und die Arbeit in der Pfarrei ließen sich gut miteinander verbinden, so Fischer. Zumal sie nur in Teilzeit 15 Stunden die Woche für die Gemeinde tätig ist. „Ich wollte nicht nur studieren, sondern nebenher weiterarbeiten“, erklärt Fischer. Deshalb sei die Ausschreibung als Gemeindereferentin perfekt auf sie zugeschnitten gewesen.

In ihrer derzeitigen Funktion wird die 24-Jährige mindestens vier Jahre bis zum Abschluss ihres Studiums tätig sein. Doch Natalie Fischer ist sich jetzt schon sicher, dass sie danach auch weiter als Gemeindereferentin arbeiten möchte. „Ich kann mir sehr gut vorstellen in Benediktbeuern zu bleiben“, meint sie.

Franziska Selter

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