Die Handwerker liegen gut im Zeitplan. Bald wird draußen asphaltiert und drinnen die Elektronik vervollständigt. Foto: arp

Einweihung im Juli 2017

Neues Feuerwehrhaus wächst und wächst

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Benediktbeuern - Beim Bau des neuen Feuerwehrhauses in Benediktbeuern kommen die Handwerker gut voran. Auch der Kostenrahmen wurde bislang eingehalten. Viel Lob gibt’s auch für die Eigenleistung der Floriansjünger.

Draußen steht der Bagger und bereitet die Asphaltierungsarbeiten vor, drinnen arbeiten gerade die Fliesenleger: Zug um Zug nimmt das neue Feuerwehrhaus am Ortseingang von Benediktbeuern Gestalt an. „Die Arbeiten verlaufen sehr erfreulich“, lobt Bürgermeister Hans Kiefersauer den Neubau, der rund 2,5 Millionen Euro kostet. Vom Freistaat gibt’s dafür 230 000 Euro Zuschuss.

Bei den Kosten liegt man laut Bauleiter Leonhard Hundegger jun. im Plan. Wenn die Fliesenleger bald fertig sind, erfolgt die Endmontage der Elektronik. Einige Sachen sind hier schon im Werden – etwa die PC- und Haustechnik, berichtet Feuerwehr-Vorstand Thomas Rest, von Beruf Kaminkehrermeister.

Die Floriansjünger haben auf der Baustelle auch viel in Eigenleistung gemacht, etwa die komplette Holzverschalung und die Balkon-Montage. Auch das Stüberl wird komplett selbst gebaut. Die zehn Kaminkehrermeister im Dorf haben laut Rest alle für den neuen Kamin im Stüberl gespendet, und der Einbau wird natürlich auch übernommen.

Bürgermeister Kiefersauer lobt den großen ehrenamtlichen Einsatz. „Es ist super, was hier geleistet wurde. Das ist sehr vorbildlich.“ Er schätzt, dass man schon im Spätherbst mit einigen Gerätschaften einziehen kann. In dem neuen Haus ist Platz für vier Fahrzeuge. Zudem gibt es eine moderne Schlauchtrocknungsanlage mit automatischer Aufwicklung und eine Waschanlage. Im Betriebsgebäude befinden sich zudem auch Schulungsräume.

Die Einweihung wird laut Vorstand Rest am 15. Juli 2017 sein. Die Gemeinde plant ein großes Fest samt Großfeuerwerk, verrät Bürgermeister Kiefersauer. „Wir mussten schauen, wann die Pyrotechniker einen Termin frei haben.“

Was passiert eigentlich mit dem alten Feuerwehrhaus? Hier gibt es mehrere Optionen, sagt Kiefersauer auf Nachfrage unserer Zeitung. Zum einen haben sich schon Bürger im Benediktbeurer Rathaus gemeldet, die das Grundstück (es gehört der Gemeinde) kaufen und das alte Haus (es steht nicht unter Denkmalschutz) erhalten wollen. Andere Bürger wiederum würden das Grundstück gerne kaufen, das Haus abreißen und selbst bebauen. Die Gemeinde dagegen überlegt, das Haus abzureißen und das Grundstück für den sozialen Wohnungsbau zu verwenden. Eine Entscheidung im Rat ist noch nicht gefallen.

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