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Einweihung: Zwölf neue Krippenplätze für Benediktbeuern

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Von: Felicitas Bogner

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Pater Heiner Heim segnete die neuen Räume in der Don-Bosco-Kindertagesstätte. Bei der Einweihungsfeier mit dabei waren unter anderem auch (v.li.): Bürgermeister Anton Ortlieb, Pfarrer Pater Heiner Heim, Einrichtungsleiterin Schwester Irene, Provinzoberin Schwester Petra, Geschäftsleiter der VG Benediktbeuern-Bichl Michael Herrmann und Planer Leonhard Hundegger. Aus Speiseräumen wird neue Krippengruppe Anton Ortlieb freut sich über zwölf Betreuungsplätze
Pater Heiner Heim segnete die neuen Räume in der Don-Bosco-Kindertagesstätte. Bei der Einweihungsfeier mit dabei waren unter anderem auch (v.li.): Bürgermeister Anton Ortlieb, Pfarrer Pater Heiner Heim, Einrichtungsleiterin Schwester Irene, Provinzoberin Schwester Petra, Geschäftsleiter der VG Benediktbeuern-Bichl Michael Herrmann und Planer Leonhard Hundegger. Aus Speiseräumen wird neue Krippengruppe Anton Ortlieb freut sich über zwölf Betreuungsplätze © Arndt Pröhl

Betreuungsplätze sind bundesweit absolute Mangelware. Umso erfreulicher ist es, dass es in Benediktbeuern eine neue Krippengruppe gibt.

Benediktbeuern – Eins ist klar: Die Kleinen waren den Erwachsenen mal wieder ganz schön voraus gewesen. Während am Dienstagvormittag Pfarrer Pater Heiner Heim im – coronabedingt – kleinen Kreis die neue Krippengruppe der Don-Bosco-Kindertagesstätte einweihte und segnete, hatten die sieben Zwergerl Einrichtung, Spielzeug und Pflegerinnen schon fest in Beschlag genommen. Sie krabbelten voller Neugier vom Schlaf- und Ruheraum unter dem Basteltisch zur Spielecke und erfreuten sich an Bauklötzen, Kuscheltieren und Co.

Die zwei neuen Räume, in denen die neue Krippengruppe namens Spatzennest nun beheimatet ist, waren bis vor Kurzem noch die Speisesäle der ehemaligen Jugendherberge Miriam, welche im Sommer vergangenen Jahres schließen musste (wir berichteten). Eingangs eröffnete Provinzoberin Schwester Petra Egerling die Einweihungsfeier im Raum „Sonnenschein“ – dem Schlaf- und Ruheraum der Gruppe. Sie erinnerte dabei auch an das 100-jährige Bestehen der Ordensgemeinschaft der Don-Bosco-Schwestern im deutschsprachigen Raum und freute sich in diesem Zuge besonders, dass die Einweihung der neuen Krippengruppe auf dieses für den Orden historisch bedeutende Jahr fällt. „Hier ist ein neuer Ort zum Wachsen und Entfalten entstanden“, sagte sie.

„Ein Ort zum Wachsen und Entfalten“

In ihrer Ansprache stellte die Provinzoberin auch die Einrichtungsleiterin Schwester Irene, die neue Gruppenleiterin Schwester Doris sowie die neue Kinderpflegerin Melina Lidl vor. Aktuell beaufsichtigen sie sieben Kinder in der Gruppe. Alle sind über ein Jahr alt – der aktuell Jüngste 13 Monate. „Einst hatten wir angeboten, in der Krippe Kinder ab sechs Monaten aufzunehmen, nur für diese Altersstufe war hier in Benediktbeuern kaum Nachfrage“, erklärte Schwester Irene. Im Frühjahr werden noch zwei weitere Kinder dazukommen. „Dann haben wir immer noch Platz für drei Kinder. Anfragen kommen laufend rein“, erklärte Schwester Irene. „Wir suchen aber immer noch nach einer weiteren Kinderpflegerin für 20 bis 25 Stunden pro Woche“, so die Einrichtungsleiterin. Der Dank der Ordensschwestern galt insbesondere der Gemeinde „für die Begleitung und vor allem Finanzierung des Umbaus der zwei Räume“, sagte Schwester Petra. Denn Benediktbeuern steckte insgesamt 70 000 Euro in die Errichtung der neuen Gruppe. „Etwa 50 000 Euro für den Umbau und noch mal etwas über 20 000 Euro für die Möblierung“, erklärte Bürgermeister Anton Ortlieb später in seinem Grußwort.

Suche nach Kinderpflegerin für 20-25 Stunden pro Woche

Auch wenn er es nach wie vor bedauere, dass die Jugendherberge Miriam ihre Tore schließen musste, sieht er nun auch einen positiven Aspekt in der Entwicklung: „In jedem Ende steckt eben auch ein neuer Anfang“, so Ortlieb. „Corona und die Zeiten des Lockdowns haben uns gezeigt, wie wichtig soziale Kontakte und Betreuungsangebote für Familien sind“, meinte er. Das Don- Bosco-Haus leiste daher also einen fundamentalen Beitrag diesbezüglich für die Loisachtalgemeinde. Aktuell haben in der Kindertagesstätte knapp 70 Kinder Platz. Ebenso freute es Anton Ortlieb, dass man das Projekt des Umbaus mit lokalen Betrieben stemmen konnte, und er lobte in diesem Kontext auch die Arbeit der diversen handwerklichen Betriebe, die in die Umgestaltung involviert waren. Im Anschluss segnete Heim die neuen Räume mit Weihwasser und sprach mit allen Anwesenden ein gemeinsames Gebet.

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