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Bunt ist Trumpf: Die Kinder- und Teeniegarde tanzt.

Fasching in Benediktbeuern

„Beira Playa“ hat mit Gardevorstellung Fahrt aufgenommen

Die Benediktbeurer Garden präsentierten sich nun traditionell in der Turnhalle, um ihr Programm für den Fasching 2019 vorzustellen.

Benediktbeuern „Endlich geht es los“, freuten sich Prinzessin Katrin I. „Vo de wuidn Gardeweiber“ und Prinz Hanse III. „Vo de Beira Daxbrieglbeißa“ vor dem Einmarsch in die Benediktbeurer Turnhalle. Doch nicht nur die Hoheiten mit Hofi Hausi und die Gardemädls fieberten dem Auftakt der närrischen Zeit erwartungsvoll entgegen. Es schien vielmehr, als wäre der ganze Ort am Sonntag ausgerückt, um beim ersten Auftritt der Garden und Prinzenpaare dabei zu sein.

Starker Garde-Auftritt vor großer Zuschauerkulisse.

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Als sich die Besucherränge wieder leerten, gestand eine schon etwas reifere Besucherin ihrem Enkel: „Du glaubst gar nicht wie sehr ich mich darauf gefreut habe und wie lange ich davon jetzt wieder zehre.“ Hofi Alex von der Kinder- und Teeniegarde hatte das Spektakel eröffnet, hielt jedoch keinen langen Vortrag, sondern forderte nur kurz und bündig; „Auf geht’s Mädls, lasst’s de Haxn fliangn.“ Und schon ging es los mit dem „Beira Playa“. So lautet heuer das Motto. Und zu Malle-, Sommer- und Partyhits wurde dann präsentiert, was in monatelanger Schweißarbeit mit viel Eifer und Fleiß einstudiert worden ist. Zunächst war die Kinder- und Teeniegardegarde nebst Prinzessin Sophie I. „De wuide Kraxlerin vom Lainbachtal“ und Prinz Fabian I. „Vo de Beira Thermikjäger“ an der Reihe. Es war dies der erste von bislang 31 im Kalender stehenden Auftritten.

Rock im Blut: Prinz Hanse III. hat den Fuß von Prinzessin Katrin I. fest in der Hand. Fotos : Hans Demmel

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Gleich mehrmals an den nächsten Wochenenden gilt es auch für die Prinzengarde, das Prinzenpaar und Hofi Hausi auszurücken. Am häufigsten wird natürlich im Postsaal bei den heimischen Bällen gastiert. Dort sind die Beira Maschkara in diesem Fasching für drei Monate auch als „Pächter“ aktiv. Nachdem es momentan keine aktuellen Wirtsleute gibt, übernimmt der Maschkaraverein mit dem jeweils einen Ball veranstaltenden Verein die Bewirtung. Pit Sinseder, Wirt von der „Jägerstubn“, ist für das Catering zuständig.

Noch mehr Arbeit und Aufwand als in den Jahren zuvor wird nötig sein, doch die Verantwortlichen sind überzeugt: „Damit werden wir fertig, schließlich packen bei uns alle mit an.“ (Hans Demmel)

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