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Übergabe: Mit einer Spende über 500 Euro unterstützen die Benediktbeurer Maibaumburschen den Neubau des Ge rätehauses. Den symbolischen Scheck überreichten Franz Sindlhauser (Vorstand der Maibaumburschen, 2. v. re.) und Kassier Michael Rest (re.) an Feuerwehr-Vorstand Thomas Rest (li.) und Feuerwehr-Kassier Thomas Hoiß.

Feuerwehr Benediktbeuern 

Gerätehaus soll Sozialwohnungen weichen

Benediktbeuern - Der Umzug ins neue Feuerwehrgerätehaus steht kurz bevor. In der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Benediktbeuern wurden ein erster grober Fahrplan dafür und die noch anstehenden Arbeiten genannt. Auch die Pläne für das alte Gerätehaus werden konkreter.

„2016 war wieder ein arbeitsreiches Vereinsjahr“, bilanzierte Vereinsvorsitzender Thomas Rest die vergangenen Monate. Über 1300 ehrenamtliche Arbeitsstunden haben die Floriansjünger laut Rest bisher in Bau und Ausbau ihres neuen Domizils investiert, dabei sind die Planungskosten noch nicht mit eingerechnet. Unter anderem haben die Feuerwehrleute 2016 die Außenschalung, die Schlauchturmverkleidung sowie Balkone montiert und den Schlauchaufzug eingebaut. Jetzt sitzt man laut Kommandant Daniel Sliva „praktisch auf gepackten Koffern“.

Feuerwehrmitglied und Bauleiter Leonhard Hundegger nannte den Februar als geplanten Umzugsmonat. Dann werde das Haus technisch in Betrieb genommen. Das heißt: Ab dann werden Einsätze der Wehr von dort aus stattfinden. Auf ein konkretes Datum festlegen wollte sich Hundegger aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. „Die baulichen Sachen bis auf die Außenanlagen sind fertig“, so Hundegger. Bis Februar müsse das Gebäudeinnere aber noch fertig gestellt werden; beispielsweise müsse die elektronische Schließanlage programmiert werden. Außerdem sind laut Vorstand Rest noch Schreinerarbeiten im Stüberl zu tätigen. Wie Hundegger erläuterte, sind auch die Stellplätze bereits fertig. Im Frühjahr müssten im Bereich der Außenanlagen dann noch unter anderem Lichtmasten montiert und Humus ausgebracht werden. „Es liegt jetzt an uns, das neue Haus mit Leben zu füllen“, appellierte Kommandant Sliva an die Anwesenden.

Über die Zukunft des alten Feuerwehrgerätehauses hat sich der Gemeinderat bereits Gedanken gemacht, wie Bürgermeister Hans Kiefersauer auf Nachfrage erläuterte. Zunächst sei geplant gewesen, Haus und Grundstück zu verkaufen. Davon sei man dank des guten Wirtschaftens der Kommune mittlerweile abgekommen. „Eventuell“ werde man das Areal nun für den sozialen Wohnungsbau nutzen und günstigen Wohnraum in Gestalt von sechs bis acht Appartements schaffen. Noch diese Woche werde sich der Gemeinderat ähnliche Projekte in anderen Kommunen ansehen, sagte Kiefersauer. Im Februar rechnet er dann damit, „dass wir einen Grundsatzbeschluss fassen können“. Franziska Seliger

Eröffnung

Die offizielle Einweihung des neuen Feuerwehrhauses wird am 15. Juli mit einem professionellen Feuerwerk gefeiert. Am 16. Juli findet ein Tag der offenen Tür statt.

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