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Der Freistaat Bayern stellt für Hotspots – so wie hier in Penzberg – Fördermittel zur Verfügung. 

Freies WLan soll  Benediktbeuern  attraktiver machen

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Benediktbeuern - Gibt es auch in Benediktbeuern bald öffentliches WLan? Der Gemeinderat will das Förderprogramm des Freistaats nutzen und überlegt, wo man die Hotspots einrichten könnte.

Zugang zum Internet zu haben, ist für viele Menschen heute eine Selbstverständlichkeit. Der Freistaat Bayern will durch sein Programm „Bayern-WLan“ die Kommunen bei der Finanzierung von öffentlichen Hotspots fördern (wir berichteten). Dafür gibt es Zuschüsse vom Wirtschaftsministerium. Auch Benediktbeuern will in den Genuss kommen. Deshalb diskutierte der Gemeinderat in der jüngsten Sitzung, wo man die beiden Hotspots installieren könnte.

Bürgermeister Hans Kiefersauer schlug als einen Standort einen Platz nahe der Gäste-Info vor. „Das hat den Vorteil, dass wir nicht nur die Gäste-Info, sondern auch das Rathaus damit versorgen könnten.“ Vor allem für Touristen sei kostenloses WLan wichtig, so der Bürgermeister. „Bislang kann man im Leseraum am PC leider nicht seine privaten E-Mails abrufen, weil wir dort mit dem Behördennetz verbunden sind“, berichtete Kiefersauer von Gesprächen mit Gäste-Info-Chefin Sabine Rauscher. „Das wird von Gästen immer wieder bemängelt.“

Ein Hotspot dort würde zudem auch den Gästepark mitabdecken – und eben das Rathaus. Dort wird bekanntlich zum 1. Januar das neue Ratsinformationssystem eingeführt, und die Räte werden wohl ihre Tablets mit in den Sitzungssaal bringen.

Wo der zweite Standort sein könnte, ist aber noch offen. Kiefersauer brachte den Dorfplatz ins Spiel. Dritte Bürgermeisterin Margarete Steffens schlug noch das Schwimmbad vor. Aber da waren die Ratskollegen nicht begeistert: „Da ist ja nur im Sommer Saison“, sagte Kiefersauer. „Man sollte den Hotspot schon länger nutzen können.“

Besser kam der Vorschlag von Rudi Mühlhans an. Er würde den Kloster-Innenhof favorisieren. „Da ist immer was los, egal, zu welcher Jahreszeit.“ Im Kloster habe man aber derzeit kaum Empfang. Mit der Idee könnten sich auch die anderen Räte anfreunden. Weitere Vorschläge sollen aber noch gesammelt werden. Die endgültige Entscheidung soll dann in der Januar- oder Februar-Sitzung fallen.

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