+
Für die neue Wegeführung im Gästepark werden Bäume weichen müssen. Dafür wird an anderer Stelle neu gepflanzt.

Gästepark Benediktbeuern

Altes Grün soll weichen, Neues kommt

  • schließen

Benediktbeuern - Die Neugestaltung des Gästeparks ist seit Langem ein strittig diskutiertes Thema in Benediktbeuern. Jetzt ging es wieder einen Schritt voran – im Mittelpunkt stand der Baumbestand.

Bei einem sogenannten „Grüntag“ sind Bürgermeister Hans Kiefersauer und Gemeinderätin Ingrid Hauptmann sowie Robert Schartl vom Amt für Ländliche Entwicklung (Dorferneuerung) und ein Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Ende November durch den Park gegangen, um festzustellen, wie es um den Baumbestand bestellt ist. Für die Park-Umgestaltung von Planer Stefan Goller und das Wegekonzept sind Baumfällungen vonnöten. Was beseitigt wird, wird an anderer Stelle nachgepflanzt.

Bürgermeister Kiefersauer las nun im Gemeinderat das Protokoll der Begehung vor. Demnach könnte die Eibe vor der Gäste-Information entfernt werden, „wenn die Beschattung zu groß ist“. Früher beseitigt wird vermutlich die Thuja, die „aus dem Ruder gewachsen ist“. Südlich der Gäste-Information gibt es mehrere Büsche, die naturschutzrechtlich keine Rolle spielen. Sie werden wohl zugunsten von Sitzbänken weichen müssen, dafür sollen an der Ostseite (Richtung Wohnbebauung) neue Büsche gepflanzt werden.

Bestehen bleiben soll auf jeden Fall die schöne Schwarzkiefer. Aber es wird wohl der alte Zwetschgenbaum weichen müssen, ein Ersatz ist angedacht. „Auf jeden Fall stehenbleiben“ wird laut Kiefersauer die Eiche am Spielplatz. Auch hier wird später ein Weg entlangführen. „Wir müssen vorsichtig sein und dürfen die Wurzeln nicht beschädigen“, sagte Kiefersauer.

Weichen werden auch der Holunder am Rathaus sowie eine der Birken. „Das sind alles keine großen Eingriffe und ich möchte betonen, dass es ausreichend Ersatzpflanzungen geben wird“, so der Bürgermeister.

Wann es jetzt mit der Umgestaltung des Benediktbeurer Gästeparks weitergeht, ist aber nach wie vor offen. Kiefersauer betonte, es sei ihm wichtig gewesen, „zuerst den Spielplatz zu machen. Dieser wird sehr gut angenommen.“ Eine offizielle Einweihung ist für Frühjahr geplant. Ansonsten, so Kiefersauer im Gespräch, liege es jetzt an der Dorferneuerung, den Antrag zur weiteren Umgestaltung zu stellen. Dann müsse geklärt werden, welche Fördermittel wann zur Verfügung stünden. Dann erfolge die Abstimmung im Gemeinderat.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Vom Solarkataster bis zur E-Mobilität
Der Landkreis möchte bis 2035 weg sein von fossilen Brennstoffen und die Energie, die hier benötigt wird, möglichst auch hier erzeugen. Auf dem Weg zur Energiewende ist …
Vom Solarkataster bis zur E-Mobilität
Tipps gegen Langeweile: Das ist los am Dienstagabend
Tipps gegen Langeweile: Das ist los am Dienstagabend
Kripo: Es war Brandstiftung
Die Ursache des Stadl-Brands am Samstagabend steht fest: Die Polizei geht von Brandstiftung aus.
Kripo: Es war Brandstiftung
Schule auf dem Bauernhof: Lehrerfortbildung in der Praxis
Wie lässt sich das Thema Bauernhof in den Unterricht einbauen? Darüber informierte sich jetzt eine Gruppe von Lehrern auf dem Abrahamhof in Benediktbeuern.
Schule auf dem Bauernhof: Lehrerfortbildung in der Praxis

Kommentare