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Beliebte Freizeiteinrichtung: Im Alpenwarmbad Benediktbeuern gelten ab dieser Saison höhere Eintrittspreise. 

Gemeinde erhöht Preise

Im Benediktbeurer Alpenwarmbad wird das Plantschen teurer

Für die bevorstehende Freibad-Saison erhöht die Gemeinde Benediktbeuern die Eintrittspreise in ihrem Alpenwarmbad. Das beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwoch einstimmig.

Benediktbeuern Die Preise für das kommunale Freibad sind 2014 letztmals erhöht worden, berichtete Kämmerer Florian Hlawatsch. Das Defizit des Bades sei in den vergangenen Jahren zwar annähernd gleichgeblieben. Es sei aber damit zu rechnen, dass es in den kommenden Jahren leicht ansteige; unter anderem wegen höherer Personalkosten. Das Defizit des Bads 2018 ohne Restaurantbetrieb beträgt laut Hlawatsch 74 275,43 Euro (ohne kalkulatorische Verzinsung und Abschreibung).

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Zweiter Bürgermeister Hans-Frank Seller, der die Sitzung leitete, betonte, dass ein kommunales Bad so gut wie nie kostendeckend betrieben werden könne. Trotzdem gelte es laut Hlawatsch darauf zu achten, „dass der laufende Betrieb durch die Einnahmen größtenteils gedeckt wird“.

Nach Rücksprache mit dem Schwimmbad-Personal legte Hlawatsch eine Liste mit Vorschlägen für die künftige Preisgestaltung vor. Neben einer generellen Erhöhung sieht dieser Vorschlag unter anderem die Senkung der Erstattung für die Parkplatzgebühren von derzeit zwei auf einen Euro vor. Außerdem soll die 15-Punktekarte abgeschafft und ein Pauschale für Kleinkinder bis zu fünf Jahren in Höhe von zwei Euro neu eingeführt werden.

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Während die Räte dieser Kleinkinderpauschale sowie der geringeren Erstattung für die Parkplatzgebühr zustimmten, lehnten sie die Abschaffung der Punktkarte ab. Margarete Steffens begründete ihre Ablehnung damit, dass die Karte sehr praktisch sei, da sie nicht verfallen könne. Laut Hlawatsch wurden im vergangenen Jahr 894 solcher Punktekarten verkauft. Rudi Mühlhans regte zudem an, eine zusätzliche Familienjahreskarte einzuführen, von der Alleinerziehende profitieren sollen. Dieser Vorschlag wurde angenommen. Künftig soll es zur regulären Familienjahreskarte für 200 Euro (bisher 170 Euro für zwei Erwachsene und zwei Kinder) eine Familienjahreskarte für 160 Euro (für einen Erwachsenen und zwei Kinder) geben. Der Preis für eine Einzelkarte für einen Erwachsenen steigt von 6,50 Euro auf 8 Euro. Für eine Saisonkarte muss ein Erwachsener künftig 96 Euro statt bisher 78 Euro bezahlen. Die 15-Punktekarte wird künftig 25 statt 22,50 Euro kosten. Und der Preis für eine Familientageskarte wird von 17,50 auf 20 Euro erhöht. Cölestin Allgäuer betonte, dass der Eintritt von der Gemeinde „stark subventionier“ werde. Das sei „ein Service für unsere Bürger“. (fn)

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