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Gemeinde Benediktbeuern kauft Gebäude der Don-Bosco-Schwestern

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Von: Christiane Mühlbauer

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„Mit dem Kauf der Immobilie werden wir der Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen im Dorf langfristig gerecht“, freut sich Bürgermeister Toni Ortlieb.
„Mit dem Kauf der Immobilie werden wir der Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen im Dorf langfristig gerecht“, freut sich Bürgermeister Toni Ortlieb. © arp

Die ehemalige Jugendherberge „Miriam“ in Benediktbeuern wird ganz zur Kindertagesstätte umgebaut. Die Ordensfrauen führen weiter den Betrieb.

Benediktbeuern – Die Gemeinde Benediktbeuern wird die ehemalige Jugendherberge „Miriam“ von den Don-Bosco-Schwestern kaufen. Das gab Bürgermeister Toni Ortlieb am Donnerstag bekannt. Die Verhandlungen sind abgeschlossen, der Kaufvertrag wird noch in diesem Monat unterzeichnet. „Über den Preis wird Stillschweigen vereinbart“, sagte Ortlieb auf Anfrage unserer Zeitung.

Die Gemeinde und die Ordensgemeinschaft sind schon länger über die Zukunft der Immobilie im Gespräch. Nachdem die Ordensfrauen viele Jahre lang die Jugendherberge und die Kindertagesstätte „Don Bosco“ geführt haben, wurde die Herberge im Herbst 2021 geschlossen (wir berichteten). Der Ordensgemeinschaft fehlten zum einen die finanziellen Mittel für eine Modernisierung, zum anderen auch die notwendigen Schwestern für den Betrieb.

Die Kindertagesstätte (Kita) bleibt jedoch erhalten. Schon nach der Schließung der Herberge konnte die Gemeinde weitere Räume für mehr Platz für die Kinderkrippe nutzen. Die Gemeinde äußerte schon damals Interesse am Erwerb der Immobilie. „Da erst Anfang April die Genehmigung des Generalrates in Rom zum Verkauf der Liegenschaft gegeben wurde, hat sich der Prozess sehr lang hingezogen“, berichtet Ortlieb.

Die Gemeinde will nun das ganze Gebäude für die Kita nutzen. Dafür wird das Haus saniert. Die Planungen hierfür sind laut Ortlieb bereits angelaufen, ein Start noch in diesem Jahr sei geplant. Allerdings würden die Kinder während dieser Zeit in Containern betreut werden müssen.

Die Kita wird in Trägerschaft der Don-Bosco- Schwestern bleiben. Sie werden in dem Gebäude als Mieter wohnen. „Die Schwestern sind froh darüber und freuen sich, auch in Zukunft für die Kita zuständig zu sein“, sagt Ortlieb. Auch er ist sehr zufrieden: „Mit dem Kauf der Immobilie werden wir der Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen im Dorf langfristig gerecht.“  

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