Mit der Dorferneuerung soll in absehbarer Zeit die Asamstraße in Benediktbeuern saniert werden. 
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Mit der Dorferneuerung soll in absehbarer Zeit die Asamstraße in Benediktbeuern saniert werden. 

Straßenbauarbeiten im Klosterdorf 

Asamstraße: Bald geht‘s an die Sanierung

  • Franziska Seliger
    vonFranziska Seliger
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Die Sanierung der Asamstraße in Benediktbeuern ist seit Jahren geplant. Nun hat der Gemeinderat weitere Details abgesegnet.

Benediktbeuern – Die marode Asamstraße muss baulich verbessert werden. Über die Vorgehensweise wurde bereits intensiv diskutiert. Nach dem Wegfall der Straßenausbau-Beitragssatzung wird die Sanierung der „historischen Straße“ laut Bürgermeister Anton Ortlieb nun im Rahmen der Dorferneuerung umgesetzt. Wie Ortlieb am Rande der jüngsten Gemeinderatssitzung noch einmal erläuterte, gebe es eine Zusage zur 70-prozentigen Förderung der Planungen. Die Gemeinde hoffe aber natürlich, dass auch die Realisierung gefördert wird. Dafür stehe eine Zusage seitens des Amts für Ländliche Entwicklung aber noch aus.

Gemeinde hofft noch auf Förderung für Realisierung 

Nachdem bereits das Amt für Ländliche Entwicklung seine Stellungnahme zu den Planungen abgegeben, und die Dorferneuerung als örtlicher Zuschussgeber diese Ratschläge des Amts bewertet hatte, musste in der jüngsten Sitzung noch der Gemeinderat diese insgesamt acht Ratschläge abwägen. Beispielsweise hatte das Amt empfohlen, vor Beginn der Maßnahme ein Beweissicherungs-verfahren für alle Häuser und Zäune entlang der Straße durchzuführen sowie alle Hausanschlüsse bis zur Grundstücksgrenze neu zu machen.

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Außerdem empfiehlt das Amt, die Zahl der Bäume entgegen der ursprünglichen Planung deutlich auf drei zu reduzieren. Damit der Verkehr in dieser wichtigen Hauptverkehrsstraße durchs Dorf möglichst ungehindert abfließen kann und große Fahrzeuge wie Lastwagen oder Müllautos sie gut befahren können, wie Bürgermeister Anton Ortlieb erläuterte. Er schlug vor, die ursprünglich in der Asamstraße geplanten Bäume als „Ausgleich“ auf dem Grünstreifen vom Ort entlang Richtung Schule zu pflanzen. Margarete Steffens kritisierte den Wegfall von Bäumen. Die Pflanzen würden dem Verkehr untergeordnet. „Man vergibt sich die Möglichkeit, mehr Lebensqualität zu schaffen“, fand Steffens und verwies auf die Funktion von Bäumen als Schattenspender. Bürgermeister Ortlieb betonte, Anlieger könnten mit Förderung der Gemeinde einen Baum auf ihr Grundstück pflanzen, müssten ihn dann allerdings selber pflegen. Außerdem, so Ortlieb, soll es Förderungen geben für Anlieger, die im Zuge der Straßensanierung ihren Zaun neu bauen möchten.

Unstimmigkeiten über Wegfall von Bäumen 

In einer Anliegerversammlung sollen die Grundstückseigentümer in Kürze konkret über derartige Förderungen informiert werden. Ein Termin wurde keiner genannt. Insgesamt soll die Asamstraße auf eine Länge von rund 320 Metern – von der Bundesstraße hinauf bis zur Straße „Gasse“ – saniert werden, so Ortlieb; inklusive einer neuen Wasserleitung. Betroffen davon sind laut Ortlieb etwa 22 Grundstücke.

Einstimmig befürwortete der Gemeinderat die Anregungen des Amts für Ländliche Entwicklung. Diese werden nun in den Plan eingearbeitet.

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