Westlich des Feuerwehrhauses weist die Gemeinde Benediktbeuern ein Einheimischenmodell aus.
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Westlich des Feuerwehrhauses weist die Gemeinde Benediktbeuern ein Einheimischenmodell aus.

Gemeinderatssitzung Benediktbeuern

Vergabe der Parzellen in Klosterdorf rückt näher

  • Franziska Seliger
    vonFranziska Seliger
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Beim Einheimischenmodell in Benediktbeuern geht es demnächst an die Grundstücksvergabe. Ursprünglich hab es 40 Bewerber für die 19 Parzellen.

Benediktbeuern – Das geplante Einheimischenmodell westlich des neuen Feuerwehrhauses in Benediktbeuern nimmt weiter Gestalt an. In der jüngsten Gemeinderatssitzung informierte Bürgermeister Toni Ortlieb nun über den Sachstand des Projekts. Wie Ortlieb sagte, habe kürzlich ein Gespräch zwischen der Gemeinde und der Kanzlei stattgefunden, die derzeit die Bewerbungsbögen der interessierten Bauwerber prüfe. In dem Gespräch sei es um die juristischen Feinheiten der Kaufverträge für die Grundstücke gegangen.

Bewerber müssen sich „riechen können“ 

Wie berichtet, will die Kommune auf dem Areal 19 Parzellen im Einheimischenmodell vergeben. Beworben dafür hatten sich ursprünglich 40 Bewerber. „Einer ist aber abgesprungen“, sagte Ortlieb. Die Gemeinde hatte monatelang über die Vergaberichtlinien diskutiert und schließlich für das Vergabe-Verfahren einen Punkte-Katalog erstellt. Punkte sammelte etwa, wer seit 2007 seinen Hauptwohnsitz oder Hauptberuf in Benediktbeuern hat und sich seit mindestens einem Jahr ehrenamtlich engagiert. Berücksichtigt wurde beispielsweise auch die Höhe des Einkommens oder wenn eine zu pflegende Person im Haushalt lebt.

Rangfolge der bewerbe soll nun festgelegt werden 

Wie Bürgermeister Ortlieb in der Sitzung informierte, soll als nächster Schritt eine Rangfolge der 39 Bewerber festgelegt werden. Anfang August könnte sie vorliegen, sodass mit der Zuteilung der Parzellen begonnen werden könnte. Dazu soll es auch Gespräche mit den Bewerbern über ihre Wunschparzelle geben. Laut Ortlieb werde es zwei Vergabe-Runden geben. Zunächst für die real-geteilten Grundstücke. 

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Im Rahmen einer zweiten Runde sollen dann die Bewerber zusammengebracht werden, die gemeinsam bauen müssen, denn: „Die müssen sich riechen können“, so Ortlieb.

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Baldige Bebauung möglich 

Die 19 Parzellen können mit zwei Zweifamilienhäusern, vier Doppelhaushälften und drei Dreispännern bebaut werden. Von Seiten der Gemeinde ist für den Bereich am Feuerwehrhaus alles fertig. Der Bebauungsplan ist rechtskräftig, die Grundstücke sind erschlossen. Wer den Zuschlag erhält, muss spätestens drei Jahre nach Kaufvertrag mit dem Rohbau beginnen und das Haus 20 Jahre ab Einzug selbst bewohnen. Ortlieb geht derzeit davon aus, dass die ersten im nächsten Jahr mit dem Bauen beginnen werden.

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