Nach der Benediktbeurer Rathaussanierung 

Im Frühjahr ist der Gästepark an der Reihe

Gleich wenn die Sanierung des Benediktbeurer Rathauses abgeschlossen ist, soll die Umgestaltung des Gästeparks angepackt werden. Letzte Weichen werden in der heutigen Gemeinderatssitzung gestellt.

Benediktbeuern Erst nur den Kinderspielplatz im Gästepark neu anlegen, im Anschluss daran das Rathaus sanieren und erst dann den restlichen Park neu gestalten: Das war laut Bürgermeister Hans Kiefersauer ein Kompromiss, den Gemeinde und die Teilnehmergemeinschaft der Dorferneuerung seinerzeit beschlossen haben (wir berichteten).

Wie vereinbart soll deshalb nun – wenn der Rathausumbau voraussichtlich im Frühjahr abgeschlossen ist – die Parkumgestaltung angepackt werden. „Wir wollen das heuer machen“, sagt Kiefersauer auf Nachfrage. An den bereits beschlossenen Planungen, für die Umgestaltung des Areals hinter dem Rathaus, das Planer Stefan Goller ausgearbeitet hat, werde sich nichts ändern.

Zur Erinnerung: Unter anderem sollen die Wege durch das rund 6000 Quadratmeter große Areal neu und barrierefrei angelegt werden. Anders als jetzt, da nachts kein Licht den in den 1950er-Jahren angelegten Park erhellt, sollen Solarleuchten künftig für Licht sorgen. „Außerdem sind Ruheinseln angedacht“, so Kiefersauer; beispielsweise in Gestalt von Liegen und Bänken. Zusätzlich zu dem neuen Spielplatz sollen verschiedene Spielgeräte über den Park verteilt werden, und der Baumbestand soll verjüngt werden. Auch eine öffentliche Toilette ist geplant.

Schon jetzt ist laut Kiefersauer durch den neuen Spielplatz wieder Leben eingezogen im einst verödeten Park. Durch die Sanierung des restlichen Geländes werde er hoffentlich wieder „ein Ort, wo sich die Generationen treffen“.

Noch heuer soll die Umgestaltung abgeschlossen werden. Als Gesamtkosten sind laut Kiefersauer 235 000 Euro veranschlagt. Die Gemeinde trägt davon rund 120 000 Euro. Der Rest sind Zuschüsse des Amts für Ländliche Entwicklung im Rahmen der Dorferneuerung.

In der Sitzung am heutigen Mittwoch muss der Gemeinderat der Kostenvereinbarung noch zustimmen – für Kiefersauer jedoch „reine Formsache“. Franziska Seliger

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