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Hereinspaziert: Im Barocksaal gibt es auch künftig Konzerte.

Differenzen ausgeräumt

Barocksaal: Konzerte gesichert

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Im Barocksaal des Klosters Benediktbeuern wird es auch künftig kulturelle Veranstaltungen geben. Die Differenzen zwischen Salesianern und Konzertveranstaltern sind ausgeräumt.

„Wir haben vielleicht nicht alles ganz richtig gemacht“, räumte Klosterdirektor Pater Reinhard Gesing am Freitag ein. Wie berichtet, wollten die Salesianer Don Boscos die Saalmiete im kommenden Jahr auf 1000 Euro anheben. Die Konzertveranstalter Hilmar Körzinger („Kulturgipfel“) und Günter Sirsch („Oberland-Konzerte“) hätten sich dann aus Benediktbeuern zurückgezogen.

Mittlerweile steht fest: Es bleibt alles beim Alten. „Die Fortführung der Zusammenarbeit ist gelungen“, sagte Körzinger beim gemeinsamen Pressegespräch. „Die kurzfristigen atmosphärischen Störungen sind ganz schnell aus dem Weg geräumt worden“, pflichtete ihm Georg Sirsch bei. In den beiderseits verständnisvollen Gesprächen sei ein „fairer Ausgleich“ geschaffen worden, der sowohl den Interessen des Klosters als auch der Veranstalter Rechnung trage. Das waren sehr angenehme und vertrauensvolle Gespräche“, bekräftigte Körzinger. Und: „Ich bin äußerst glücklich über den Konsens.“

Wie hoch die Saalmiete künftig ist, darüber haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart. „Über den Preis reden wir nicht“, so Pater Gesing. Nur so viel: Alle haben nachgegeben. Mit der ab dem kommenden Jahr gültigen Regelung können aber offenbar alle Beteiligten leben: Das Kloster habe höhere Einnahmen zu erwarten, ohne dass der Kostenrahmen der Veranstalter gesprengt würde, so die übereinstimmende Ansicht der Beteiligten.

Dennoch müssen sich die Besucher auf geringfügige Erhöhungen der Eintrittspreise um ein oder zwei Euro pro Karte einstellen. „Unsere Zuhörer haben uns beim letzten Konzert versichert, dass sie am Barocksaal hängen“, sagte Sirsch. Er hatte beim Konzert mit dem Gitarrenduo Gruber und Maklar am vergangenen Wochenende auf die zu diesem Zeitpunkt noch ungewisse Zukunft hingewiesen. „Der Zuspruch der Konzertbesucher hat uns bestätigt, welch hohe Wertschätzung der Barocksaal genießt.“

Alois Ostler 

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