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Die FBM-Kandidaten, die in der Versammlung anwesend waren: (sitzend, v. li.): Helmut Kollhof, Rudi Mühlhans, Hannah-Sophie Buchner, Dorothea Bugl, Ralph Seifert, (hi., v. re.:) Sebastian Leigeb, André Polachowski, Robert Wenzelewski, Christoph Tschamler, Christine Schwarm, Sebastian Rundbuchner, Georg Kneißl und Sandra Rauchenberger.

Kandidaten für den Gemeinderat vorgestellt

Kommunalwahl 2020: FBM will sich in Benediktbeuern für den Umweltschutz stark machen

Die Freie Bürgerliste Miteinander (FBM) macht in Benediktbeuern den Anfang: Am Freitag nominierte die parteifreie Wählergruppierung als erste ihre Gemeinderatskandidaten für die Kommunalwahl 2020.

Benediktbeuern – Angeführt wird die Liste von Dorothea Bugl. Die 40-Jährige ist 2016 als Nachrückerin in den Gemeinderat eingezogen, in dem die FBM aktuell über fünf Sitze verfügt. Auf Listenplatz zwei folgt FBM-Gründungsmitglied Rudi Mühlhans. Er sitzt seit 2008 für die FBM im Gemeinderat und war für sie auch 2014 und heuer als Bürgermeisterkandidat angetreten.

Auf Listenplatz vier bewirbt sich mit Ralph Seifert ein weiterer Gemeinderat um die Wiederwahl, während die Ratsmitglieder Bernhard Rauchenberger und Cölestin Allgäuer nur noch als Ersatzkandidaten antreten. Allgäuer, der seit sechs Jahre im Gemeinderat sitzt, begründete seinen Rückzug damit, dass er jüngeren politisch engagierten Bürgern den Vortritt lassen wolle. Angesichts drängender aktueller Themen wie dem Klimaschutz fände er es gut, wenn durch sie „ein bisschen eine andere Geisteshaltung“ ins Gremium einziehen würde.

Wie Mühlhans bedauernd feststellte, werde die Liste deutlich von Männern dominiert. „Ich bedauere, dass es uns nicht gelungen ist, eine vollständig ausgeglichene Kandidatenzahl von acht Frauen und acht Männern zu erreichen“, so Mühlhans. Nur sechs Frauen stehen drauf – darunter die ehemalige Streetworkerin Christine Schwarm sowie die Jugendbeauftragte der Gemeinde, Sandra Rauchenberger. Mühlhans betonte, viele der FBM-Kandidaten seien ehrenamtlich engagiert und verfügten über „super Kompetenzen“.

Mühlhans ging auch auf die Verdienste der FBM in der zu Ende gehenden Amtsperiode ein. Unter anderem habe die Gruppierung mehr Transparenz und Öffentlichkeit in den Gemeinderat gebracht und sich für Klima- und Umweltschutz stark gemacht. Beides sollen auch in Zukunft Kernthemen der FBM bleiben. Auch ein soziales Miteinander im Dorf ist vielen FBM-Kandidaten ein wichtiges Anliegen.

Die 21 Wahlberechtigten votierten einstimmig für den vorbereiteten Listenvorschlag.  (fn)

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