Der Kräuterladen im Zentrum für Umwelt und Kultur ist ein beliebter Anlaufpunkt von Besuchern. Künftig wird das Geschäft, das derzeit geschlossen ist, aber nicht mehr von einem Verein getragen.
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Der Kräuterladen im Zentrum für Umwelt und Kultur ist ein beliebter Anlaufpunkt von Besuchern. Künftig wird das Geschäft, das derzeit geschlossen ist, aber nicht mehr von einem Verein getragen.

Zentrum für Umwelt und Kultur

Kräuterladen am Kloster Benediktbeuern wird neu aufgestellt

  • Christiane Mühlbauer
    vonChristiane Mühlbauer
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  • Alois Ostler
    Alois Ostler
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Der Verein „Kräuter-Erlebnis-Laden“, der das Geschäft im Maierhof des Klosters Benediktbeuern betreibt, hat sich im Herbst aufgelöst. Die gute Nachricht: Man wird in dem Laden auch weiterhin einkaufen können, sobald der Corona-Lockdown beendet ist.

Benediktbeuern – Der Kräuterladen im Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK) im Maierhof des Klosters Benediktbeuern wird organisatorisch neu aufgestellt. Hintergrund ist, dass sich der Verein, der den Laden getragen hat, mittlerweile aufgelöst hat. Wegen der Corona-Auflagen ist das Geschäft ohnehin schon seit einigen Wochen geschlossen. Wenn sich die Türen wieder öffnen, werden die Kunden von der Umstellung aber kaum etwas mitbekommen.

Der Laden hat sich in den vergangenen Jahren gut etabliert und ist neben dem Klosterladen eine beliebte Anlaufstelle für Besucher. Die Produkte beziehen sich beispielsweise auf das „Benediktbeurer Rezeptar“, zudem dreht sich vieles um das Thema Kräuter, vom Tee bis zum Likör. Auch Kaffee und Kuchen sind erhältlich, und die Besucher schätzen die lauschigen Sitzgelegenheiten im Garten.

Unterhalten wurde der Laden bislang vom Verein „Kräuter-Erlebnis-Laden Tölzer Land“, geführt von Erika Ledermüller aus Lenggries. Im Herbst vergangenen Jahres wurde der Verein aufgelöst, dem Vernehmen nach aufgrund von Mitgliederschwund. Ledermüller möchte sich zu den Vorgängen nicht äußern, sagte sie kürzlich auf Anfrage unserer Zeitung.

Im Zentrum für Umwelt und Kultur war man von der Auflösung des Vereins „relativ überrascht“, berichtet Rektor Pater Karl Geißinger auf Nachfrage. Der Pachtvertrag ist jetzt Ende Dezember ausgelaufen. Allerdings werde sich nichts verändern. „Uns ist an der Kontinuität gelegen“, sagt Geißinger. Der Laden solle weiterhin bestehen bleiben. „Frau Ledermüller und ihre Mitarbeiterinnen können so weiterarbeiten wie bisher.“

Geißinger betont, dass das Geschäft sehr gut in das ZUK-Konzept und auch in die Kräuter-Erlebnisregion Tölzer Land passe. Der gut eingeführte Laden sei auch keine Konkurrenz zu anderen Einrichtungen – weder zum Klosterladen noch zum Bräustüberl. Details des neuen Pachtvertrags werde man kommende Woche im Vorstand des ZUK-Trägervereins besprechen. Wenn der Laden dann wieder öffnen dürfe, „werden die Kunden von der Umstellung wahrscheinlich gar nicht viel mitbekommen“, sagt der Pater.

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