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Lawinenabgänge erschweren Einsatz der Bergwacht Benediktbeuern

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Von: Veronika Ahn-Tauchnitz

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Zu Fuß und mit dem ATV arbeiteten sich die Bergretter zur Einsatzstelle vor.
Zu Fuß und mit dem ATV arbeiteten sich die Bergretter zur Einsatzstelle vor. © Bergwacht Benediktbeuern

Zu einem Verletzten musste die Bergwacht Benediktbeuern am Donnerstagabend ausrücken. Dabei erschwerten zwei abgegangene Lawinen den Einsatz.

Benediktbeuern - Alarmiert worden waren die ehrenamtlichen Kräfte am Donnerstag um 17.47 Uhr durch die Leitstelle Oberland. Ein Mann, Mitte 50, hatte sich auf einer Hütte im Lainbachtal die Achillessehne abgerissen. In einem Gespräch mit dem Melder, teilte dieser unter anderem mit, dass die Zufahrt im Lainbachtal durch zwei kleinere Lawinenkegel erschwert sei.

Retter graben Durchfahrtmöglichkeit für das Quad

Zwei Bergretter rückten als Vortrupp mit dem Quad (ATV) aus. Vier weitere Einsatzkräfte folgten mit dem Rettungsfahrzeug. „Die Schneeabgänge im Lainbachtal machten kurz vor der Einsatzstelle eine Durchfahrt zunächst unmöglich“, berichtet die Bergwacht. Ein Teil der Einsatzkräfte setzte den Weg erst einmal zu Fuß fort, während die anderen damit begannen, eine Durchfahrtmöglichkeit für das Quad zu graben. Trotz der erschwerten Bedingungen erreichten die Helfer den Verletzte rasch und übernahmen die Erstversorgung.

Verletzten sicher ins Tal gebracht

Der Patient wurde zunächst mit dem ATV zum Bergrettungsfahrzeug und dann weiter zum Wanderparkplatz Mariabrunn gebracht. Dort übernahm ihn das Team des BRK-Rettungswagens. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz für die Bergwacht Benediktbeuern beendet.  

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