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Trotz der beginnenden kalten Jahreszeit sind noch nicht alle Störche in den Süden geflogen. 

Noch ist genügend Futter vorhanden

Loisach-Kochelsee-Moor: Störche versuchen zu überwintern

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Die Zugzeit ist vorbei. Einige Störche aber sind immer noch im Benediktbeurer und Bichler Moos zu sehen. Offenbar ist ihnen die Reise nach Afrika zu weit.

Benediktbeuern – Im Benediktbeurer und Bichler Moos sieht man trotz der kalten Jahreszeit derzeit immer wieder Störche auf Futtersuche. „Die Zugzeit ist ja schon geraume Zeit vorbei. Dennoch treiben sich bei uns immer noch Störche herum, die wohl lieber hier bleiben als die weite Reise nach Afrika anzutreten“, sagt Pater Karl Geißinger, Rektor des Zentrums für Umwelt und Kultur, auf Nachfrage des Tölzer Kuriers.

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Meistens sind zwei Störche, manchmal aber sogar auch vier oder fünf zu sehen. „Sie finden besonders auf den intensiv genutzten Wiesen um Bichl und Benediktbeuern wohl noch genügend Feldmäuse“, sagt der Pater. „Nicht sehr appetitlich, aber besonders interessieren sie sich auf den frisch mit Gülle gedüngten Wiesen für die Regenwürmer, die durch die Brühe aus dem Boden getrieben werden.“ Gelegentlich könne man die Tiere auch auf dem Klosterland in den Flachgewässern beobachten, wo sie nach Futter suchen, trinken und baden. „Ich gehe davon aus, dass die beiden Störche, die dieser Tage bei uns zwischen Bichl und Benediktbeuern oft neben der Bundesstraße zu sehen sind, die Klosterstörche von diesem Jahr sind, denn jeden Abend fliegen sie in der Dämmerung auf das Klosterdach und übernachten im alten Nest“, berichtet der ZUK-Rektor. „Wir freuen uns, wenn sie auch den Winter über bleiben, erinnern sie doch an schöne warme Sommertage.“

Ob die Tiere tatsächlich bleiben, sei aber nicht gewiss: „Wenn es im Winter sehr kalt wird und es vor allem längere Zeit eine geschlossene Schneedecke geben sollte, müssen sie in wärmere Gefilde abziehen.“

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