Die Planungen der Asamstraße müssen nun wieder in den Gemeinderat. 
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Die Planungen der Asamstraße müssen nun wieder in den Gemeinderat. 

Benediktbeuern 

Dorferneuerung geht weitere Schritte

  • Christiane Mühlbauer
    vonChristiane Mühlbauer
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In den vergangenen Wochen war es still geworden um die Dorferneuerung in Benediktbeuern. Nach den aktuellen Corona-Lockerungen geht nun auch hier die Arbeit wieder weiter.

Benediktbeuern – Zur ersten Sitzung nach der Corona-Hoch-Zeit im Frühjahr traf sich vor Kurzem die Teilnehmergemeinschaft im Benediktbeurer Rathaus. Ihr gehören gewählte Bürger, Bürgermeister Toni Ortlieb und Peter Oster vom Amt für Ländliche Entwicklung an.

Im Mittelpunkt standen die Weiterentwicklung der Projekte in der Asamstraße, der Benediktusweg sowie die Sanierung von Dorfplatz und -Straße, berichtet Oster auf Nachfrage. An dem Abend wurde intensiv diskutiert.

Intensive Diskussionen in erster Sitzung 

Die marode Asamstraße muss, wie schon berichtet, baulich verbessert werden. Über die Vorgehensweise wurde bereits intensiv diskutiert. Nun sei man sich einig, im oberen Bereich lieber die Fahrbahn zu verengen als den Fußweg zu beschneiden. „Es ist und bleibt eine Engstelle“, sagt Oster. Die Priorität solle aber Fußgängern gegeben werden.

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Auch über die Anzahl und Anordnung der Bäume gibt es unterschiedliche Meinungen. Die Dorferneuerungsgruppe möchte lieber weniger Bäume. An der Einmündung zur Bundesstraße soll es aber auf jeden Fall einen Baum geben, ebenfalls an der Einmündung zur Straße „Gasse“: „Das dient der Verkehrssicherheit. Denn durch einen Baum reduziert sich die Geschwindigkeit“, sagt Oster. Den obersten Bereich der Asamstraße, also am Zusammentreffen mit der Dorfstraße, will man jedoch nicht verplanen. Denn die Dorfstraße wird bekanntlich auch saniert, man will hier Hand in Hand vorgehen. „Wir wollen uns keine Zwangspunkte schaffen“, sagt Oster.

Asamstraße, Benediktusweg und Dorfplatz im Fokus der Gespräche 

Die Planungen für die Asamstraße müssen jetzt wieder in den Gemeinderat, denn die Kommune ist der Bauherr. Bürgermeister Toni Ortlieb will das Projekt „zügig auf die Tagesordnung setzen“.

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Auch für Dorfstraße und -platz geht es voran. Laut Ortlieb hat das Kaufbeurer Planungsbüro Bertram Mooser die Vermessungsarbeiten abgeschlossen, sodass aufgrund der Datenlage jetzt weitergearbeitet werden kann. Eine wichtige Frage ist, welcher Straßenbelag dort aufgebracht wird. Auf Vorschlag von Mooser wird die Dorferneuerungsgruppe eine Exkursion machen: Die Benediktbeurer sollen sich die frisch sanierte Fußgängerzone von Kaufbeuren sowie die Gestaltung in den Innenstädten von Marktoberdorf, Buchloe und Altenstadt bei Schongau anschauen, um sich Ideen zu holen.

Bürgerbeteiligung in Corona-Zeiten als Herausforderung 

Für den Prozess der Dorferneuerung spielt auch die Bürgerbeteiligung eine wichtige Rolle. Größere Veranstaltungen können derzeit jedoch nicht stattfinden. „Wir müssen schauen, wie wir das Mitspracherecht gewährleisten können“, sagt Oster. Informationen könne man im Internet zur Verfügung stellen. Wie jedoch der Austausch stattfinden könne, sei noch offen.

Sehr zufrieden ist Oster mit dem renovierten Gemeindepark. Wie berichtet, ist dieser jetzt fertig, ein Termin für eine Einweihungsfeier steht jedoch noch nicht fest. In diesem Herbst sollen aber noch mehrere hundert Blumenzwiebeln gesetzt werden, damit der Park im Frühjahr 2021 erblühen kann. Für diese Arbeiten werden noch immer freiwillige Helfer gesucht.

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