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„Der Ortsverband ist auf einem super Weg“: VdK-Kreisvorsitzende Marianne Estner (stehend) ist angetan von der Entwicklung in Benediktbeuern. 

Noch keinen Vorstand gefunden

VdK: Ortsverband Benediktbeuern-Ried zittert um Neuanfang

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Nach wie vor ist der Posten des Vorsitzenden des VdK-Ortsverbands Benediktbeuern-Ried vakant - und das trotz Aufbruchstimmung bei der jüngsten Zusammenkunft. 

Benediktbeuern – Beim führungslosen VdK-Ortsverband Benediktbeuern-Ried tut sich was: Fünf Mitglieder haben sich bereit erklärt, als Beisitzer zu kandidieren. Eine Schriftführerin und eine Kassierin stehen ebenfalls in den Startlöchern. Das Problem: Ein Ortsvorsitzender hat sich noch immer nicht gemeldet. Die Auflösung des Ortsverbands ist damit nicht vom Tisch. Es ist eine Zitterpartie.

Wie berichtet haben zum Jahreswechsel alle Vorstands-Mitglieder des Ortsverbands ihre Ämter niedergelegt. Der stellvertretende Kreisvorsitzende Arno Bock warb in einer Versammlung im Gasthof Herzogstand leidenschaftlich um neue Kandidaten. „Denken Sie nicht: ,Ich bin in Rente, was soll ich jetzt noch machen?“ An Aufgaben könne man immer wachsen: „Ich bitte, dass Sie das Vertrauen in sich selbst haben mitzumachen.“

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Nach diesen Eröffnungsworten ließ Bock eine Liste durch den Raum gehen, auf der sich alle Mitglieder eintragen sollten, die Interesse an einem Posten im Vorstand haben. Nach ein paar Minuten kam eine Liste mit etlichen Namen zurück. Bock nahm es strahlend zur Kenntnis: „Lange Zeit waren einige Vorstandsposten überhaupt nicht besetzt, jetzt sind sieben Leute bereit, Verantwortung zu übernehmen. Wenn ich einen Hut hätte, würde ich ihn ziehen.“ Für den Posten des Vorsitzenden wollte indes niemand kandidieren. Also legte Bock noch einmal nach. Einem Vorsitzenden gehe es wie einer Mutter mit vier Kindern. Sie müsse schauen, dass der Laden läuft. Ein Vorsitzender müsse nicht alles selbst machen, wie es zuletzt in Benediktbeuern der Fall war: „Das ist schwierig, denn dann findet man keinen Nachfolger, wenn es so weit ist. Außerdem ist es in einem demokratischen Verband wichtig, die Menschen, an dem zu beteiligen, was im Verband los ist.“ Er komme aus Geretsried, und dort laufe es „fantastisch“. Bock appellierte: „Geben Sie sich einen Ruck. Sie müssen nicht viel sagen, sondern nur die Hand heben“

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VdK-Mitglied Rainer Keller stellte schmunzelnd fest: „Nebenan tagen die Gartenbauer. Da können Sie die Rede gleich noch mal halten, denn die suchen auch einen Vorsitzenden.“ Die Suche nach einem Vorsitzenden sei immer schwierig, ergänzte Sophie Meier. Das habe man schon beim TSV gesehen, der ebenfalls lange nach einem Vorsitzenden suchen musste. Um in dieser Frage am Ball zu bleiben, schlug sie vor, dass sich die Mitglieder nun regelmäßig zu einem Stammtisch treffen. Dieser Vorschlag fand Zustimmung. Als Termin wurde jeweils der zweite Freitag im Monat um 14.30 Uhr im Café Lugauer festgelegt.

Der Ortsverband sei auf einem „super Weg“, bilanzierte die Kreisvorsitzende Marianne Estner. „Wir sind ganz, ganz weit gekommen. Es wäre wahnsinnig schade, wenn man den Benediktbeurer Ortsverband mit einem anderen Ortsverband fusionieren müsste.“ Dieser Schritt wäre notwenig, wenn die Benediktbeurer innerhalb eines halben Jahres nach der Wahl keinen Vorsitzenden finden.

Die bisherigen Vorstandskandidaten sind Petra Kreibich (Schriftführerin), Anneliese Wunderlich (Kassierin – wie bisher), Eduard Kreibich, Roma Herzog, Therese Riedl Sophie Meier und Adolf Wunderlich (alle Beisitzer).

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