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Oberbayerischer Bezirksschützentag in Benediktbeuern

Kleiner Gau, großartiger Veranstalter

Über 1000 Sportschützen haben sich am Wochenende zum 67. Bezirksschützentag in Benediktbeuern eingefunden. Das Wetter spielte mit und bildete das Sahnehäubchen auf einer rundum gelungenen Veranstaltung.

BenediktbeuernBei besten Bedingungen zogen die Abordnungen der verschiedenen Vereine und Gesellschaften am Sonntag nach dem Festgottesdienst mit ihren Fahnen durch den Ort. Begleitet wurden sie von der Musikkapelle Benediktbeuern samt Schützenkompanie und Tambour sowie Spielleuten aus Bichl und Ellbach.

Zuvor hatte Pfarrer Heiner Heim in der vollbesetzten Basilika die heilige Messe zelebriert und freute sich, dass die Tradition eingehalten werde, einen solchen Tag in der Kirche zu beginnen. „Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden“, erinnerte Heim an die Regel des heiligen Benedikt.

Der Geistliche nannte auch drei Punkte, die er für den Schießsport als unverzichtbar betrachtet: „Haltung, eine ruhige Hand und ein klares Ziel. Das sind alles Dinge, die auch auf das menschliche und christliche Leben übertragbar sind und letztlich zu guten Ergebnissen führen.“

Und an guten Resultaten mangelt es gerade im Schießsport nicht. „Darauf sind wir besonders Stolz“, sagte Bezirksschützenmeister Alfred Reiner bei seinem Grußwort am Samstag, als die Ehrengäste von Landrat und Schirmherr Josef Niedermaier sowie von Bürgermeister Hans Kiefersauer im Barocksaal des Klosters empfangen wurden. Reiner ging dabei auf das Abschneiden bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio ein. „Da waren die Sportschützen der erfolgreichste Fachverband Deutschlands.“ Bürgermeister Kiefersauer nutzte die Gelegenheit, die Besucher über das Klosterdorf und seine Geschichte zu informieren.

Am Samstag wurden tagsüber auf der Anlage der Schützenlust Benediktbeuern die neuen oberbayerischen Bezirksschützenkönige ermittelt. In der Schießanlage waren die Gauschützenkönige aller 30 Gaue an den Stand getreten und ermittelten den Sieger in vier verschiedenen Kategorien. Jeder Schütze hatte zehn Versuche, gewertet wurde der beste Tiefschuss. Abends fand dann die Königsproklamation im Gasthaus Post statt. Großer Jubel herrschte bei Otto Niedermayr aus dem Gau Wasserburg/Haag. Der neue Bezirksschützenkönig war von seinem Sieg überrascht: „Damit habe ich wirklich nicht gerechnet.“ Große Freude herrschte aber auch bei Rita Sanktjohanser. Die Schützenmeisterin der Schützenabteilung des SC Gaißach landete bei den Damen auf Platz drei.

Zufrieden war am Ende aber auch Uwe Langheinrich. Der Gauschützenmeister des Gaus Bad Tölz war begeistert von der zweitägigen Veranstaltung und dem guten Gelingen: „Das war eine gute Zusammenarbeit von Gauführung, Gemeinde, der Schützenlust Benediktbeuern und allen, die sonst noch geholfen haben. Nur so konnte der zweitkleinste Gau in Oberbayern eine solche Mammutveranstaltung bewältigen.“ Hans Demmel

Bezirksschützentag in Benediktbeuern: Bilder

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