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Die Konzertbesucher werden gebeten, keine Rucksäcke und großen Taschen in den Maierhof mitzubringen. Auch Schirme sind verboten.

Grossveranstaltungen in Benediktbeuern

Sicherheit hat oberste Priorität

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In Benediktbeuern ist an diesem Wochenende viel los: Zwei Open Airs im Maierhof sowie die Einweihung des neuen Feuerwehrhauses inklusive Feuerwerk am Samstagabend. Organisatorisch ist man gut gewappnet.

Benediktbeuern – Der Maierhof bietet eine der schönsten Freiluft-Bühnen im Landkreis. Am Freitagabend ist dort Gregor Meyle zu hören, am Samstagabend kommt Haindling. Beide Konzerte beginnen um 20 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr.

Es empfiehlt sich, früh anzureisen. Am Einlass (nur über die Westseite am Kloster-Parkplatz) wird es wie immer Kontrollen geben. „Wir haben uns entschieden, Rucksäcke und Taschen jeglicher Art nicht zu erlauben“, teilt PR-Fachfrau Eva Kretz im Namen des veranstaltenden Konzertbüros Augsburg mit. Die Besucher werden gebeten, auf größere Taschen, Helme „und das Mitbringen von Gegenständen aller Art, die nicht unbedingt erforderlich sind, zu verzichten“. Damit sollen die Kontrollmaßnahmen unterstützt und beschleunigt werden. „Eine Beschränkung auf Handys, Schlüssel und Portemonnaies sowie kleinere Täschchen erleichtert den Ordnungskräften die Arbeit“, so Kretz.

Schirme sind ohnehin nicht erlaubt – auch deshalb, weil sie die Sicht versperren. Die Veranstalter verteilen stattdessen kostenlos Regencapes.

„Es gibt heuer mehr Sicherheitspersonal als in den vergangenen Jahren“, sagt Erwin Kistler, Chef des Konzertbüros Augsburg. Zahlen will er nicht nennen, nur so viel: „Etwa 20 Prozent mehr.“ Es handle sich um „professionell ausgebildetes Personal“, das auch bis zum Schluss der beiden Konzerte präsent sein werde. Man werde auch beobachten, ob sich jemand außerhalb verdächtig verhält. Man sei sich „der Problematik bewusst“, so Kistler. „Wir schauen absolut darauf, dass nichts passiert.“

Die Gemeinde sieht den beiden Konzerten ruhig entgegen – auch deshalb, weil der Maierhof nicht ausgebucht ist. Die Obergrenze von 4500 Personen wird nicht erreicht. Zum Meyle-Konzert werden gut 1000 Besucher, zum Haindling-Auftritt (bestuhlt) etwa 2500 Gäste erwartet. „Das ist nichts Außergewöhnliches für uns“, sagt Franz Pölt, Leiter des Ordnungsamts. Es wird zwei Notausgänge geben, nämlich im Westen und Norden. Auch er empfiehlt, frühzeitig zu kommen. „Im Innenhof ist jetzt ja auch mehr Gastronomie geboten.“

Besondere Parkplatz- oder Straßenregelungen (etwa Einbahnstraßen) wird es laut Pölt heuer nicht geben. Die Konzertbesucher können am Kloster-Großparkplatz und auf der angrenzenden Wiese parken. Die Einweisung übernehmen wieder die Pfadfinder, und die Feuerwehr Ried wird das Gelände bei Dunkelheit mit einem Lichtmasten ausleuchten, sodass man auch sicher wieder zum Auto zurück gelangt.

Die Besucher des Feuerwehr-Fests können auf der Wiese am neuen Gerätehaus parken. Wie berichtet, finden am Samstag Kirchenzug, Gottesdienst (16 Uhr), Festakt mit Segnung und Schlüsselübergabe (18.30 Uhr) sowie Festabend mit Feuerwerk statt; am Sonntag ist dann von 10 bis 18 Uhr Tag der offenen Tür.

Das Feuerwerk wird am Samstagabend gegen 22 Uhr gezündet. Verantwortlich sind professionelle Pyrotechniker. Es gibt zwei Standorte, nämlich auf dem Feldweg zwischen Benediktbeuern und Bichl sowie auf der Wiese am Feuerwehr-Haus, berichtet Pölt. Es wird zwei Zündungen mit jeweils zehn Minuten Show geben. Die Landwirte in der Umgebung wurden schon informiert, denn bekanntlich reagieren Tiere häufig schreckhaft. „In diesem Bereich findet aber keine Beweidung statt“, sagt Pölt. Und auch bei Regen sollte es aller Wahrscheinlichkeit nach kein Problem sein, das Feuerwerk zu zünden.

Karten

für die beiden Konzerte gibt es bei www.muenchenticket.de sowie an der Abendkasse.

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