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Vorbild Irschenberg: Über die dortige erfolgreiche Mitfahrbank berichteten schon mehrere Medien. 

Projekt soll in Benediktbeuern realisiert werden

Mitfahrerbank: Suche nach Standorten

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Die Gemeinde Benediktbeuern steht einer sogenannten Mitfahrerbank aufgeschlossen gegenüber und will nun nach Standorten suchen, wo man diese aufstellen kann.

Benediktbeuern– Das wurde am Mittwoch im Gemeinderat besprochen. Anlass war ein Brief von Ralph Seifert. Er ist nicht nur Gemeinderat in Benediktbeuern, sondern auch Behindertenbeauftragter des Landkreises und hat nun in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat einen Brief an alle Bürgermeister im Landkreis verfasst, mit der Bitte, sich mit diesem Projekt zu beschäftigen. Der Brief geht übrigens auch nach Greiling, wo das Projekt im September abgelehnt wurde (wir berichteten).

„Die Mitfahrerbank ist eine kostengünstige und umweltfreundliche Variante, um den Alltag der Bevölkerung zu erleichtern“, schreibt Seifert darin unter anderem. Man wolle keinesfalls eine Konkurrenz zum RVO darstellen, „sondern nur eine Ergänzung für Strecken, die vom RVO nicht bedient werden“.

Seifert warb auch für die soziale Komponente des Projekts: „So lernt man andere Einheimische kennen, und es entstehen vielleicht auch neue Bekanntschaften.“

Die Mitfahrerbänke gibt es in immer mehr Kommunen in Deutschland. An der Bank sind Schilder angebracht, auf denen Autofahrer gut lesen können, wo die wartende Person hingebracht werden möchte, etwa „Supermarkt“ oder „Kirche“.

„Die Idee ist sehr gut“, sagte Bürgermeister Hans Kiefersauer. Allerdings müsse man die Bänke so aufstellen, dass Autofahrer gut halten könnten. „Es wäre sinnvoll, wenn wir zwei aufstellen, für Fahrten Richtung Bichl und Richtung Kochel“, meinte Rudi Mühlhans. Ingrid Hauptmann schlug vor, eine Gruppe zu bilden, die mit Seifert zusammen Standorte und Fahrziele vorschlägt. „Sinnvoll wäre zum Beispiel auch ein Stopp bei Ärzten“, sagte Hauptmann.

Wie es denn eigentlich mit der Versicherung aussehe, wollte Dritte Bürgermeisterin Margarete Steffens wissen. „Damit gibt es keine Probleme“, beruhigte Seifert. „Das läuft über die private Haftpflicht, vom Prinzip her wie bei einem Anhalter.“

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