Ein Teil der Helfer mit einem Teil des Altpapiers.
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Ein Teil der Helfer mit einem Teil des Altpapiers.

Jugendförderung und Pfadfinder packen gemeinsam an

Rekordverdächtige Papierberge in Benediktbeuern

  • Stefanie Wegele
    vonStefanie Wegele
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Große Mengen an Papier und Kleidung haben die Jugendförderer und Pfadfinder jetzt in Benediktbeuern gesammelt.

Benediktbeuern – Unter ganz besonderen Voraussetzungen hat in diesem Jahr die Papier- und Kleidersammlung des Vereins zur Förderung der Jugendarbeit und der Pfadfinder Benediktbeuern in Benediktbeuern, Bichl, Ried und Umgebung stattgefunden. Zum einen mussten selbstverständlich bei der Aktion die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden, zum anderen fand die Sammlung erstmals unter dem Dach der Kirche statt.

Im vergangenen Jahr musste die Sammlung erstmals seit der Einführung durch die Kolpingfamilie 1968 pandemiebedingt pausieren. Der Verein und die Pfadfinder organisierten deshalb 2020 einen zweiten Lagercontainer und hatten so im Vorfeld schon so viel Papier zu verladen, wie sonst bei der gesamten Sammlung zusammenkommt. Alle Helfer hatten bei dieser Arbeit großes Glück mit dem Wetter – denn als sie die etwa 35 Tonnen teils von Hand, teils mit maschineller Unterstützung verluden, zog ein paar Kilometer nördlich ein Hagelband durch.

Am Samstag waren dann Helfer, Austräger und Fahrer unterwegs, um Papier und Kleider einzusammeln. Im Einsatz waren unter anderem die gesamte Vorstandschaft des Fördervereins und überwiegend Pfadfinderleiter sowie ehemalige erwachsene Pfadfinder, damit die Hygienerichtlinien besser eingehalten werden konnten. In Kooperation mit der Marienapotheke gab es gesonderte Testzeiten für jene, die sich testen lassen wollten.

Doppelt so viel Papier wie normalerweise

Welche Mengen Papier und Altkleider bei der 17. gemeinsamen Sammlung des Fördervereins und der Pfadfinder zusammenkamen, steht noch nicht fest. Die Ergebnisse stehen laut Mitteilung der Organisatoren noch aus. Bei den Kleidern gehen die fleißgen Helfer von einem ähnlichen Ergebnis wie sonst aus. Beim Papier sei laut Bericht auch Dank der schon seit Jahrzehnten geübten Solidarität von „Großsammlern“ unglaublich viel zu tun gewesen. „Es ist zu vermuten, dass heuer statt der sonst durchschnittlichen 25 Tonnen wohl eher das Doppelte gesammelt und dem Recycling zugeführt werden konnte“, heißt es in der Mitteilung. Großsammler zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht nur das eigene Papier das ganze Jahr über sammeln, sondern auch von anderen annehmen und für die Sammlung bündeln und bereitstellen.

Weil pandemiebedingt auf das abendliche Helferessen verzichtet werden musste, haben alle heuer einen Gutschein für die örtliche Gastronomie bekommen.

Die nächste Sammlung

findet voraussichtlich am 9. April 2022 statt. Bis dahin kann Papier in die nun versuchsweise durchgehend geöffneten und leer geräumten Container an der Utzschneiderstraße gebracht werden.

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