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Freuen sich auf viele Gäste (v. li): Martin Blösl, ZUK-Rektor Pater Karl Geißinger, Martin Malkmus, Matthias Fischer, Andrew Blackwell und Lion Semmler sowie (Mitte) Regina Folte (li.) und Barbara Saller-Hallensleben. 

ZUK stellt Jahresprogramm vor

„Wir wollen weiterhin Mut machen“

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Rund 15 000 Kinder und Jugendliche sowie 6000 Erwachsene besuchten 2016 eine Veranstaltung des Zentrums für Umwelt und Kultur (ZUK) in Benediktbeuern – eine beeindruckende Bilanz und eine Bestätigung, dass das Bildungsprogramm gut ankommt. Heuer gibt es sogar noch mehr Veranstaltungen, insgesamt 180 an der Zahl. Gestern wurde das neue Jahresprogramm vorgestellt.

Benediktbeuern– Es trägt den Titel „Kulturwandel(n)“. Die Doppeldeutigkeit wählte man gezielt, „um zum einen den Bewusstseinswandel des Menschen und zum anderen eine damit einhergehende Aktivität“ auszudrücken, erklärte Bildungsreferent Martin Malkmus. Das Programm gliedert sich in vier Bereiche: Kulturelle Bildung, Begegnungen zwischen Kulturen und Religionen, Naturerlebnis und nachhaltiger Lebensstil. „Bei den großen ökologischen Fragen unserer Zeit kann man leicht mutlos werden“, sagte ZUK-Rektor Pater Karl Geißinger. „Wir wollen weiterhin den Einzelnen ermutigen, dass man sehr wohl vieles machen kann und einen persönlichen Gewinn davon trägt, wenn man die Umwelt schützt.“

Der Schwerpunkt Kultur ist neu. Es gibt zum Beispiel im August die Sommer-Theatertage „Der Umwelt eine Bühne geben“, bei dem Kinder und Jugendliche selbst ein Stück schreiben und aufführen können. Leiterin ist Verena Peck, Mitarbeiterin des Jugendamts und Vorsitzende des Theatervereins Komische Gesellschaft in Bad Tölz. Im Bereich „Kulturelle Begegnungen“ gibt es verschiedene Veranstaltungen, die sich mit dem Thema Fremdenfeindlichkeit auseinandersetzen beziehungsweise Brücken zwischen den Religionen bauen wollen – sei es beim „Restaurant International“ (18. März) oder einer Podiumsdiskussion mit Vertretern verschiedener Religionen.

Vertiefende Angebote gibt es auch im Bereich Naturerlebnis – zum Beispiel „Finde deinen Weg“. Drei Tage verbringt Bildungsreferent Matthias Fischer mit 14- bis 18-Jährigen in den Bergen (Anfang September). Auch das beliebte „Stand Up Paddling“ (SUP) auf dem Kochelsee wird angeboten – natürlich in naturnaher Variante mit Infos zu Umwelt- und Vogelschutz. Und wie man nachhaltigen Lebensstil ganz praktisch umsetzen kann, können sowohl Kinder als auch Erwachsene zum Beispiel bei besonderen Kochkursen erfahren. Die Klimawerkstatt, bislang nur Schulklassen vorbehalten, wird für alle Interessierten geöffnet. Hier geht es unter anderem um die Öko-Bilanz von Lebensmitteln.

Alle Infos: im Prospekt und auf www.zuk-bb.de.

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