Dieser unbeschrankte Bahnübergang an der Kirche darf nur noch von land- und forstwirtschaftlichen Fahrzeugen überquert werden. Foto: Ostler

Bahnübergang am Bühel

Bichler Autofahrer nehmen Rücksicht

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Bichl - Gute Nachrichten vom Bahnübergang am Bühel in Bichl: Bei der ersten Zählung von der Bahn wurde die Zahl von 100 Fahrzeugen nicht überschritten. Jetzt wird an einem Gesamtkonzept gearbeitet.

Die Verkehrsteilnehmer waren rücksichtsvoll und haben sich an die neue Regel gehalten: Bei der ersten Zählung der Bahn am Übergang am Bühel überquerten nicht mehr als 100 Fahrzeuge am Tag die Gleise. Die Bahn hatte in der Kalenderwoche 33 (15. bis 21. August) drei Tage lang ein Zählgerät am Übergang montiert. An keinem der Tage überquerten mehr als 100 Fahrzeuge den Übergang am Friedhof. Wie viele es genau waren, möchte die Bahn aber nicht bekannt geben. „Weitere Messungen werden in unregelmäßigen Abständen folgen“, sagt Pressesprecher Anton Knapp.

Wie berichtet, dürfen seit Ende Juli nur noch Landwirte den Übergang passieren. Damit soll erreicht werden, dass es weniger als 100 Fahrzeuge am Tag sind. Sollte die Zahl überschritten werden, beginne die Züge an dem unbeschrankten Bahnübergang als Warnsignal sofort wieder zu pfeifen.

Bürgermeister Benedikt Pössenbacher freut sich über das gute Ergebnis. „Das zeigt, dass die Maßnahmen erstmal gefruchtet haben. Ich hoffe, es bleibt so.“

Die Gemeinde überlegt, bei größeren Beerdigungen den Übergang stundenweise ganz zu sperren. Man befürchtet, dass viele Auswärtige nichts von der Situation wissen und die Straße als einfachste Zufahrt zum Friedhof nutzen. Wie eine Vollsperrung genau umgesetzt werden soll, sei noch in der Diskussion, so Pössenbacher.

Die Situation am Bühel ist nun Anlass, ein Gesamtkonzept für alle Bichler Bahnübergänge zu entwickeln. Das wurde im Juli im Gemeinderat mit Vertretern der Bahn grundsätzlich vereinbart (wir berichteten). Es geht auch darum, ob Bichl bei Verbesserungsmaßnahmen in welcher Weise auch immer von Fördergeldern profitieren kann. Allerdings: Die Erstellung eines Gesamtkonzepts wird noch dauern. „Es gibt einen Rohentwurf, der aber mit Gemeinde und Straßenbauamt erst diskutiert werden muss“, sagt Bahn-Pressesprecher Knapp.

Mehr dazu lesen Sie im Tölzer Kurier.

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