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Im „Bayerischen Löwen“ gibt es noch keinen neuen Wirt.

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Der Bär steppt – aber nur oben

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Bichl – Für den Bichl – ist noch immer kein Pächter in Sicht. Zu Fasching organisierten die Vereine die Bälle alleine - mit Erfolg.

Der Gasthof „Bayerischer Löwe“ in Bichl steht immer noch leer. Die Gemeinde, der das Anwesen gehört, sucht weiterhin nach einem Pächter. Vereine nutzen den Gasthof aber weiterhin (wir berichteten). So auch die Organisatoren des Bichler Faschings: Sechs Veranstaltungen fanden im Saal statt. „Das hat gut funktioniert“, sagt Bürgermeister Benedikt Pössenbacher zufrieden.

Die Gemeinde übergab dem Maschkera-Verein bereits Ende Dezember den Schlüssel für den „Bayerischen Löwen“. Bis zum Faschingssonntag nutzten sie Saal und Kühlung der Wirtschaft. Sorgen, dass dabei etwas schief gehen könnte, machte sich Pössenbacher keine. „Da waren ja Gemeinderäte dabei und Menschen, die sich immer in der Gemeinde engagieren“, so der Bürgermeister.

Als „reibungslos“ bezeichnet auch Stephan Schilcher, Vorstand des Komitees, den Ablauf des Bichler Faschings. Die Maschkera veranstalteten fünf Bälle und den Abschluss des Faschingszugs im „Bayerischen Löwen“. Zur Organisation war zwar mehr nötig, weil es keinen Pächter in der Gaststätte gibt. „Aber es hat total gut geklappt“, sagt Schilcher.

Für die Bewirtung im Saal bestellte das Komitee Schnitzel- und Wurstsemmeln bei einem Caterer, die man bei den Bällen verkaufte. Außerdem musste es Bier und alkoholfreie Getränke besorgen, die zuvor immer vom Wirt kamen. „Die Cocktails an der Bar haben wir ohnehin immer selbst gemacht.“

Pro Ball waren 25 bis 30 Ehrenamtliche im Einsatz – mehr als sonst. Die zu finden „ist immer ein bisschen schwierig“, sagt Schilcher. Jeder Ball werde von einem anderen Verein veranstaltet, und viele Bichler seien bei mehreren Vereinen Mitglied. Im Endeffekt habe das Zusammenspiel zwischen den Vereinen aber „total gut geklappt“. Aufgeräumt wurde jeweils nach den Bällen nachts um drei Uhr. „Da sind ja alle Leute noch da“, so Schilcher. Er sei hochzufrieden mit dem Verlauf. „Am Rußigen Freitag war so viel los wie lange nicht mehr.“

Wenn es im nächsten Jahr immer noch keinen Pächter im „Bayerischen Löwen“ gibt, würde das Komitee es wieder alleine hinbekommen, mein Schilcher. Als Bichler hofft er aber das Gegenteil. „Wär’ schon super, wenn es wieder einen Wirt gäbe, die Terrasse im Sommer ist sehr schön“, sagt Schilcher.

Laut Pössenbacher möchte die Gemeinde den Gasthof sehr gerne wieder verpachten. Auch wenn durch Fasching, einige andere Veranstaltungen im Saal und die Asylbewerber, die in dem Gebäude wohnen, Bewegung im „Bayerischen Löwen“ sei, wäre es schön, wenn in die Gaststätte wieder Leben einkehren würde.

In den vergangenen Monaten haben immer wieder Interessenten die Immobilie besichtigt. Der passende Pächter war nicht dabei. „Die Gemeinde nimmt nicht jeden“, sagt Pössenbacher. Der Bürgermeister wünscht sich „einen Wirt fürs Dorf, der gut aufkocht“.

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