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Die Taucher sollen nun ins Wasser steigen, sobald es die Wetterbedingungen zulassen.

Doppelmord in Königsdorf: Tauchgang der Polizei wird verschoben

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Weil die Strömung der Loisach derzeit so stark ist, muss die Polizei den geplanten Tauchgang verschieben.

Königsdorf - Die Taucher der Bayerischen Bereitschaftspolizei werden heute Vormittag nicht in die Loisach steigen können. Der Grund: Durch den in der Nacht einsetzenden Regen ist der Wasserstand hoch und die Strömung stark. „Unter diesen Umständen macht ein Tauchgang keinen Sinn“, sagt Polizei-Pressesprecher Jürgen Thalmeier zum Tölzer Kurier.

Am Loisachufer an der B472, zwischen Bichl und Urthaler Hof, haben sich mehrere große Polizeifahrzeuge positioniert. „Es handelt sich um eine technische Ergänzungseinheit, die für die Taucher entsprechend ausgestattet ist“, sagt Thalmeier. Wie gestern berichtet, soll der Fluss zwischen Bichl und Wolfratshausen auf mögliche Gegenstände abgesucht werden, die in Zusammenhang mit dem Doppelmord stehen. Es könnte sein, sagt Thalmeier, dass der oder die Täter über die B472 geflohen sind und Gegenstände im Fluss entsorgt haben.  „Wir werden alle Möglichkeiten, die wir zur Untersuchung haben, ausschöpfen.“

Video: Doppelmord - Das sagt die Polizei

Die Taucher sollen nun ins Wasser steigen, sobald es die Wetterbedingungen zulassen. Der Gesundheitszustand von Luise Strauch, der einzig Überlebenden, ist unverändert. 

Was bislang alles passiert ist, erfahren Sie hier. Hier geht es außerdem zu unserem aktuellen Ticker zu den Ereignissen aus Königsdorf.

Video: snacktv

 

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