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Bichl möchte mit der Gästekarte Werbung fürs Naturfreibad machen.

Gemeinderat gibt grünes Licht

Elektronische Gästekarte kommt auch in Bichl

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Auch in Bichl besteht die Bereitschaft, auf das neue System der elektronischen Gästekarte umzusteigen. Das wurde jetzt im Gemeinderat besprochen.

Bichl– Über die Einführung wird gerade im ganzen Landkreis diskutiert. Es handelt sich um eine Basiskarte und – wenn gewünscht – ein weiteres Premiumangebot, die sogenannte Königscard.

Das Thema stand am Dienstagabend auf der Tagesordnung im Bichler Gemeinderat. Bürgermeister Benedikt Pössenbacher hatte dazu Sofie Strobl eingeladen, die Vorsitzende des Bichler Verkehrsvereins.

Die Basiskarte stoße unter den Vermietern auf Zustimmung, berichtete Strobl. Als besonderes Angebot könnte man hier mit dem Naturfreibad werben.

Ob ein Vermieter noch die Königscard anbieten wolle, ist dessen individuelle Entscheidung. Das System, das etwa im Allgäu und in Tirol erfolgreich läuft, bietet noch weitere Vergünstigungen, etwa bei Bergbahnen, Bädern und Museen. Im Tölzer Land kann man damit die Bergbahnen am Blomberg und Herzogstand nutzen sowie die Schifffahrt auf dem Kochelsee, so Strobl. Diese Karte kostet 4,75 Euro. Die Kosten können auf die Übernachtungen umgelegt werden.

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In Bichl wird die Königscard vermutlich keine Rolle spielen: „Für uns ist das nicht relevant“, sagte Strobl. Bichl hat zwar Fremdenverkehr, im Vergleich zu anderen Gemeinden aber nicht in einem so großen Ausmaß. „Wir haben nicht mehr als 10 000 Übernachtungen im Jahr“, schätzte der Bürgermeister.

Trotzdem hielten die Räte die Empfehlung von Strobl, eine Basiskarte einzuführen, für sinnvoll. „Bichl soll in Sachen Tourismus kein weißer Fleck im Landkreis sein“, sagte Pössenbacher. Helmut Kolbeck lobte generell die Idee aus anderen Gemeinden, dass die Gäste kostenlos Busfahren können. Mit dem Angebot der Basiskarte wird das aber noch nicht möglich sein.

Die elektronische Gästekarte soll über die Kreisumlage finanziert werden, der Kreistag berät darüber im Juli. Nach einer kurzen Diskussion über die Kosten stimmte der Bichler Gemeinderat einstimmig für die Einführung des Systems.  

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