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Die Polizei kontrollierte in Bichl Lastwagen (Symbolfoto).

Polizeiaktion an der B472

Zu schnell und schlecht gesichert: Vier von fünf Lkw beanstandet

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Ernüchternd war das Ergebnis einer Kontrolle des Schwerlastverkehrs, die am Dienstag unter Federführung der Tölzer Polizei an der B472  in Bichl stattfand.

Bichl– Ernüchternd war das Ergebnis einer Kontrolle des Schwerlastverkehrs, die am Dienstag unter Federführung der Tölzer Polizei in Bichl stattfand: Bei 80 Prozent der überprüften Lkw hatten die Beamten etwas zu beanstanden.

Die Mitarbeiter der Tölzer Inspektion hatten sich gemeinsam mit Kollegen der Schwerverkehrsgruppe der Verkehrspolizeiinspektion Weilheim, des Bundesamts für Güterverkehr sowie des Zolls an der B 472 auf dem Parkplatz gegenüber der Kläranlage aufgestellt. Sie kontrollierten insgesamt 20 Fahrzeuge zwischen 2,8 und 40 Tonnen.

Kontrolle bei Bichl: 24 Tonnen Metallplatten auf Lkw zu schlecht gesichert

Viel zu schnell unterwegs war ein slowakischer 40-Tonner. Statt der erlaubten 60 wurden bei ihm 91 Stundenkilometer gemessen. Der Fahrer, ein Slowake, musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 188,50 Euro hinterlegen. Weil anhand seines eigenen Kontrollgeräts festgestellt wurde, dass er mehrfach zu schnell gefahren war, wurde seine Geldbuße verdoppelt.

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Mit 94 Sachen war ein ukrainischer 40-Tonner unterwegs. In diesem Fall erhob die Polizei eine Sicherheitsleistung in Höhe von 108,50 Euro. Ein weiteres Schwergewicht war ein polnischer Lastwagen, der 24 Tonnen an Metallplatten geladen hatte. Da diese nur unzureichend gesichert waren, verlangten die Beamten 88,50 Euro als Sicherheitsleistung.

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Ein Bußgeld von 125 Euro muss der Fahrer eines deutschen Lkw berappen, weil er die notwendige Qualifikation für den gewerblichen Güterverkehr nicht vorweisen konnte. Außerdem fehlten Einträge über seine freien Tage in seinem EG-Kontrollgerät. 

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Genauso teuer wird es für zwei deutsche Fahrer von Klein-Lkw (3,5 Tonnen), die das vorgeschriebene Tageskontrollblatt nicht geführt hatten. Dieses Versäumnis wirft die Polizei auch dem Fahrer eines ungarischen Klein-Lkw vor. Außerdem hatte er seine Ladung gar nicht gesichert. Er musste eine Sicherheitsleistung von 213,50 Euro hinterlegen.

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