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Mit Sommerreifen zu schnell unterwegs: Mutter verursacht Unfall mit Kindern im Auto - zwei Verletzte

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Auf schneeglatter Fahrbahn kam die Fahrerin des Hyundai ins Rutschen und prallte in den Gegenverkehr. Die Unfallverursacherin hatte noch Sommerreifen am Auto. Die Kinder in ihrem Auto blieben unverletzt.
Auf schneeglatter Fahrbahn kam die Fahrerin des Hyundai ins Rutschen und prallte in den Gegenverkehr. Die Unfallverursacherin hatte noch Sommerreifen am Auto. Die Kinder in ihrem Auto blieben unverletzt. © Pröhl

Gleich zwei Unfälle haben sich am Montag fast zeitgleich in Bichl ereignet. Die Ursache war jedes Mal nicht angepasste Geschwindigkeit sowie falsche beziehungsweise schlechte Bereifung.

Bichl - Die Unfälle am frühen Montagnachmittag führten zu einigen Verkehrsbehinderungen im Bereich der Bichler Umgehungsstraße auf Höhe Abzweig nach Penzberg. Der erste Unfall ereignete sich laut Polizei um 13.45 Uhr. Eine Bichlerin (28) fuhr mit ihrem Hyundai von Penzberg kommend Richtung Bichl.

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Mit im Auto waren zwei sechs und sieben Jahre alte Kinder. Die Frau hatte noch Sommerreifen auf ihrem Fahrzeug und fuhr zu schnell, berichtet die Polizei. Auf der schneebedeckten Fahrbahn geriet sie mit dem Auto ins Rutschen und prallte frontal gegen das entgegenkommende Fahrzeug, das von einer 33-Jährigen aus Bad Heilbrunn gesteuert wurde.

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Bei dem Aufprall blieben die Kinder unverletzt, die beiden Autofahrerinnen wurden jedoch verletzt. Die Heilbrunnerin wurde vom BRK-Rettungsdienst ins Krankenhaus nach Bad Tölz gebracht, berichtet die Kochler Polizei.

Die 28-Jährige begab sich selbst in ärztliche Behandlung. Beide Autos waren nach dem Zusammenprall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. In einer ersten Schätzung geht die Polizei von einem Gesamt-Sachschaden in Höhe von rund 18 000 Euro aus. Im Einsatz war auch die Feuerwehr Bichl.

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Noch während dieser Unfall aufgenommen wurde, ereignete sich nur wenige Meter entfernt vor den Augen der Beamten ein weiterer: Eine Autofahrerin (42) aus Penzberg wollte von dort kommend auf der Einfädelspur zur B 472 Richtung Sindelsdorf fahren. Auch sie war zu schnell unterwegs, kam ins Rutschen und fuhr den großen gelben Straßenwegweiser um. „Gott sei Dank kam zu diesem Zeitpunkt kein anderes Fahrzeug auf der Bundesstraße“, sagte ein Beamter der Kochler Polizei.

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Als die Beamten den Ford näher untersuchten, stellten sie fest, dass die Penzbergerin mit sehr schlechten Winterreifen unterwegs war. Verletzt wurde die Frau bei dem Unfall nicht. Allerdings war auch ihr Fahrzeug nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden an dem älteren Auto wird von der Kochler Polizei mit rund 1500 Euro angegeben.

Die Polizei Kochel appelliert an alle Autofahrer, ihr Fahrzeug den winterlichen Straßenverhältnissen anzupassen.

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