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Die „Problemschranke“ am Bichler Gewerbegebiet Falak wird künftig elektrisch betrieben. 

Deutsche Bahn

Neue Schranke kommt Bichl teuer zu stehen

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Die Deutsche Bahn wird in den Streckenabschnitt Kochel – Tutzing nochmal kräftig investieren – nämlich 20 Millionen Euro. Die Arbeiten werden in diesem und im nächsten Jahr stattfinden.

Bichl/Kochel am See– Vor allem in Bichl dürfen sich die Bürger freuen – hier wird die Schranke im Gewerbegebiet Falak nun endlich modernisiert. Davon profitieren auch die Landwirte auf dem Weg zu ihren Flächen. Der Neubau der Schranke war nun auch wieder Thema im Gemeinderat – denn anders als bislang angenommen, wird die Gemeinde sehr wohl an den Kosten beteiligt. Grundlage ist das Eisenbahnbundesgesetz. „Die neue Schranke wird rund 725 000 Euro kosten“, gab Bürgermeister Benedikt Pössenbacher bekannt. Die Summe beinhaltet auch die damit einhergehenden Straßenarbeiten. Auf den sogenannten Kreuzungsbereich (Zug – Auto) entfallen „nur“ 171 000 Euro, und hiervon muss die Gemeinde ein Drittel bezahlen, also 57 000 Euro.

Die Arbeiten sollen bald, nämlich in den Sommerferien, durchgeführt werden. Die Autofahrer müssen sich für etwa vier bis sechs Wochen auf eine einspurige Verkehrsführung einstellen. Die Straßen- und Gehwege werden teilweise verbreitert, damit vorschriftsmäßig zwei Lkw nebeneinander Platz haben.

Die Bichler Gemeinderäte sind von der Kostenbeteiligung wenig begeistert. „Können wir wenigstens Einfluss auf die Öffnungszeiten der Schranke nehmen?“, wollte Michael Knestel wissen. An der „Problemschranke“ warten die Autofahrer häufig sehr lange, weil sich Züge kreuzen. Antworten auf diese und weitere Fragen wird laut Bürgermeister Pössenbacher ein Mitarbeiter der Bahn in der Bürgerversammlung am 27. April geben. Knestel möchte auch wissen, ob es nicht möglich wäre, gleichzeitig am Übergang am Bühel (Friedhof) eine Schranke einzubauen. Die Arbeiten für das neue 20-Millionen-Projekt beginnen zuerst am elektronischen Stellwerk (ESTW) in Kochel. Dort soll die Leit- und Sicherungstechnik durch den Neubau eines ESTW erneuert werden. „Die Bedienung erfolgt künftig aus dem Stellwerk Weilheim“, berichtet ein Pressesprecher der Bahn. Die Technik wird, zusammen mit der Bahnübergangssteuerung, in Schalthäusern in den Bahnhöfen Seeshaupt, Penzberg, Bichl und Kochel errichtet. Entlang der Strecke werden heuer in den Sommerferien eine Kabeltrasse und ein Glasfaserkabel verlegt. Dazu wird die Strecke sechs Wochen lang gesperrt. Als Ersatz fahren Busse.

In den Sommerferien werden auch drei Brücken erneuert: am Säubach in Penzberg, am Mondscheinweg in Benediktbeuern und an der Franz-Marc-Straße in Ried. Die neuen Signale sollen ab Frühjahr 2018 gestellt werden.

Erst 2013 hatte die Bahn in diese Strecke rund zwölf Millionen Euro investiert, und zwar in die Erneuerung und den behindertengerechten Ausbau der Bahnhöfe.

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