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Rund 11 000 Zuschauer kamen zum Patronatstag nach Bichl.

Bilanz der Rettungskräfte

Patronatstag: 14 Patienten und ein verloren gegangener Bub

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Ein fünfjähriger Bub verirrte sich beim Patronatstag ins Feuerwehrhaus. Dort traf er aber auf freundliche Menschen - und bekam gleich eine Führung.

Eine Großveranstaltung wie der Patronatstag bedeutet auch für die Rettungskräfte von Polizei, BRK und Feuerwehr jede Menge Arbeit. Ab 5.30 Uhr am Sonntag war die gemeinsame Einsatzleitung aus Polizei, Bundespolizei, Feuerwehr und BRK im Feuerwehrhaus besetzt.

Die Einsatzkräfte kümmerten sich am Sonntag um die Verkehrsregelung, die Parkplatzdienste, übernahmen Absperrungen und sorgten für den Sanitätsdienst. Insgesamt wurden 14 Personen mit leichteren Verletzungen und Erkrankungen erstversorgt.Ein Patient musste ins Krankenhaus transportiert werden.

Zudem betreuten die Helfer einen fünfjährigen Buben, der seine Eltern verloren hatte, im Feuerwehrhaus. Nach einer halben Stunde wurde er von seiner Mutter abgeholt. „In der Zeit hat er eine Führung durch das Feuerwehrhaus bekommen und unsere Einsatzfahrzeuge genauestens unter die Lupe genommen“, berichtet Feuerwehr-Kommandant Hermann Spanner. „Ob er den Besuch bei der Feuerwehr interessanter fand als die marschierenden Schützen, ist indes nicht bekannt.“

Die umfangreichen Verkehrsmaßnahmen hätten sich bewährt, schildert Spanner. Die Anreise der rund 80 Reisebusse und rund 1500 Autos wurde reibungslos abgewickelt. Insgesamt waren rund 4500 Mitwirkende und rund 11 000 Zuschauer zu Gast in Bichl. „Die Einsatzleiter zeigten sich sehr zufrieden mit dem Einsatz der hauptberuflichen und ehrenamtlichen Kräfte der beteiligten Organisationen. Der ausdrückliche Dank für den reibungslosen Einsatz gilt allen Kräften.“ Vor Ort waren am Sonntag: Einsatzleitung mit der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung des Landkreises mit 8 Einsatzkräften, die Feuerwehren Bichl, Benediktbeuern und Penzberg mit insgesamt 52 Helfern sowie das BRK Loisachtal und Penzberg mit 14 Einsatzkräften, 2 Rettungswagen und einem Krankentransportwagen. Die Polizei war mit 19 Kräften in Bichl, die Bundespolizei mit 4. 

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