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Ein Großaufgebot der Feuerwehr bannte am Abend des 2. Weihnachtsfeiertags die Gefahr, dass sich ein Tennenbrand in Bichl auf ein Wohnhaus ausbreitete.  

Großeinsatz in Bichl

Tennenbrand: Feuerwehr rettet Wohnhaus

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Bichl - Der Brand einer Tenne rief am Abend des 2. Weihnachsfeiertags in der Ortsmitte von Bichl ein Großaufgebot der Feuerwehr auf den Plan. Durch ihren Einsatz gelang es den Rettungskräften zu verhindern, dass die Flammen auf das unmittelbar angrenzende Wohnhaus übergriffen.

Es war genau 18.28 Uhr am Abend des 2. Weihnachtsfeiertags, als der Alarm einging: In Bichl, so die erste Meldung, stehe ein Bauernhof in Flammen. Umgehend rückte in der Ortsmitte ein Großaufgebot der umliegenden Feuerwehren an. Betroffen war ein Hof an der Kocheler Straße direkt gegenüber der Bäckerei Eberl. „Als wir eintrafen, stand das Tennen- und Stallgebäude in Vollbrand“, berichtet Einsatzleiter Hermann Spanner, Kommandant der Feuerwehr Bichl. „Es bestand die massive Gefahr, dass sich das Feuer auf das angrenzende Wohnhaus und auf eine Scheune hinter der Tenne ausbreitete.“

Dem „massiven Kräfteeinsatz“ der Feuerwehr sei es zu verdanken, dass eine weitere Ausbreitung der Flammen verhindert werden konnte. Auch dass es zwischen dem Stallgebäude und dem Wohnhaus eine Brandschutzmauer gibt, trug dazu bei, dass der Brand begrenzt werden konnte. Die Tenne brannte allerdings vollständig aus. Die Bewohner des Hofs konnten sich selbstständig in Sicherheit bringen. Ob sie sich wegen möglicher Rauchvergiftungen in Behandlung begeben mussten, das galt es bei Redaktionsschluss erst noch abzuklären. Mit Nachbarn und Feuerwehrkräften gelang es den Bewohnern auch, die im Stall untergebrachten Kühe zu retten.

Im Einsatz waren – teils bei strömendem Regen – die Feuerwehren aus Bichl, Ried, Benediktbeuern, Kochel am See, Obersteinbach, Mürnsee und Penzberg. Auch die Kreisbrandinspektion sowie die „Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung“ waren vor Ort. Vier Rettungswagen und zwei Notärzte waren angerückt, ebenso wie die Polizei, die mehrere Streifenwagen entsandte.

Nachdem der eigentliche Brand gelöscht war, war die Feuerwehr am Abend noch damit beschäftigt, sich um Wasserschäden am Wohnhaus sowie am Nachbargebäude zu kümmern. Zudem galt es, eine übergelaufene Güllegrube auszupumpen. Nicht zuletzt standen noch Nachlöscharbeiten an, und das Heu aus der Tenne musste ausgebaggert werden. Kommandant Hermann Spanner rechnete am Abend damit, dass der Einsatz noch die ganze Nacht andauern würde. Die Brandursache und die Schadenshöhe waren am Montagabend noch völlig unklar.

Großeinsatz der Feuerwehr in Bichl

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