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Die Georgskirche in Bichl.

Corona-Regeln

Vorerst keine Gottesdienste in Bichl

  • Christiane Mühlbauer
    vonChristiane Mühlbauer
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Bald sind in Bayern wieder Gottesdienste möglich - doch nicht überall.  Die Pfarreien haben unterschiedliche Regelungen. Auch die Messen der Salesianer im Kloster Benediktbeuern sind nicht öffentlich zugänglich.

Benediktbeuern/Bichl/Kochel am See „Nach langen Wochen können nun wieder in unseren Kirchen Gottesdienste gefeiert werden“, teilt Pater Heiner Heim von der Pfarreiengemeinschaft Benediktbeuern, Bichl und Kochel am See im Kirchenanzeiger mit. Allerdings seien damit erhebliche Auflagen verbunden. „Mundschutz ist für alle Teilnehmer vorgeschrieben“, so der Pfarrer. Zudem müsse man zwei Meter Abstand voneinander halten, und es dürfe nur jede zweite Bankreihe belegt werden. „Das schränkt die Besucherzahl deutlich ein.“

Deshalb können in den kleinen Kapellen in nächster Zeit keine Gottesdienste gefeiert werden. Auch die Bichler Kirche ist davon betroffen. Die Gottesdienste finden vorerst nur in der Kochler Kirche sowie in der Marienkirche und in der Basilika in Benediktbeuern statt.

Zudem ist keine Spende der Kommunion möglich. Diese Regel gilt vorerst bis Christi Himmelfahrt, also Donnerstag, 21. Mai. „Dann wird darüber neu entschieden.“

Der Pfarrer bittet darum, beim Betreten und beim Verlassen des Gotteshauses auf den notwendigen Abstand zu achten. „Alle diese Auflagen erfordern eine hohe Disziplin. Aber nur so sind gottesdienstliche Feiern möglich, ohne gleichzeitig eine gesundheitliche Gefährdung einzugehen“, appelliert der Pfarrer an alle Gläubigen. „Es wird noch einige Zeit dauern, bis wieder Normalität in unserem Leben zurückkehrt.“

Trauer um Pfarrer Kothmeier in Heilbrunn

Während die Pfarrei also langsam zum Alltagsgeschehen zurückzukehren versucht, halten die Salesianer im Kloster weiterhin die strengen Kontaktbeschränkungen aufrecht. „Leider können bis auf Weiteres keine Gäste zu den Gottesdiensten in der Klosterkapelle zugelassen werden“, teilt Pater Lothar Bily mit. „Wir haben die Verantwortung für eine größere Zahl alter und gesundheitlich belasteter Mitbrüder und sind froh und dankbar, dass wir bisher von einer Corona-Infektion verschont geblieben sind.“ Nach den geltenden Auflagen sei die Kapelle mit den teilnehmenden Mitbrüdern voll belegt. „Diese Regelung gilt zunächst bis Pfingsten, dann wird wieder neu entschieden“, so Bily.

Der Corona-Pandemie fällt übrigens auch der Ausflug der Pfarreiengemeinschaft zum Opfer. Eigentlich wollten die Gläubigen Ende August nach Mecklenburg-Vorpommern fahren. „Die Fahrt entfällt aber nur für dieses Jahr und wird im nächsten Jahr stattfinden“, teilt Organisator Friedl Söhl aus Kochel mit.  

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