Sind jetzt mit Mikrofon und Handy unterwegs: Christina Schmid (li.) und Lilly Schöffmann machen ein neues Projekt mit dem Titel „Auf an Ratsch“.
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Sind jetzt mit Mikrofon und Handy unterwegs: Christina Schmid (li.) und Lilly Schöffmann machen ein neues Projekt mit dem Titel „Auf an Ratsch“.

„Bichl Miteinander“

„Wir wollen die Generationen ins Gespräch bringen“

  • Christiane Mühlbauer
    VonChristiane Mühlbauer
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„Auf an Ratsch mit...“ heißt die neue Aktion von Christina Schmid und Lilly Schöffmann von „Bichl Miteinander“. Start ist im August.

Bichl - Die beiden jungen Mütter hatten in der Vorweihnachtszeit eine Kalender-Aktion initiiert sowie in den Wochen vor Ostern die Idee, die Lindenallee zwischen Bichl und Benediktbeuern in einen Fastenweg zu verwandeln. Dabei bekamen sie von vielen Bürgern Unterstützung.

Mittlerweile sind die beiden Bichlerinnen mit ihrem Engagement eine Untergruppe des Bichler Frauenbunds geworden. „Wir passen alle gut zusammen“, sagen die beiden. Ihr eigener Name „Bichl Miteinander“ bleibt aber bestehen. Durch den Frauenbund sei nun auch das wichtige Thema Haftung abgedeckt.

Auf der Homepage der beiden wurde in jüngster Zeit einiges gepostet, etwa Informationen von Vereinen oder der Hinweis auf die neue Naturschutzkampagne des Landkreises „Naturschutz beginnt mit Dir.“ Im Sommer werden Christina Schmid und Lilly Schöffmann wieder eine eigene Idee veröffentlichen – sie machen derzeit eine kleine Podcast-Reihe, für die sie verschiedene Bichlerinnen und Bichler interviewen. Podcasts sind Hörbeiträge, die man übers Internet anhören kann. Zudem wird es von jedem Gespräch eine abgetippte Version geben, die im Schaukasten des Frauenbunds an der Kirche hängt.

Erster Gesprächspartner ist der Bürgermeister

Erster Gesprächspartner der beiden war vor wenigen Tagen Bürgermeister Benedikt Pössenbacher. Die Gespräche sollen „bewusst unpolitisch und privat sein“, sagt Lilly Schöffmann. „Es geht nicht um Wahlkampf oder Sachen aus dem Gemeinderat.“ Des Weiteren werden noch Bichler interviewt, die etwas zur Dorfentwicklung sagen können, von früheren Zeiten erzählen können oder in irgendeiner Weise etwas Besonderes fürs Dorf geleistet haben, sagt Christina Schmid. „Zum Beispiel hat es früher mal einen Kathreintanz hier gegeben. Vielleicht kann man so etwas ja auch wiederbeleben“, sagt sie. Schildern könne man auch, wie es in früheren Jahrzehnten am Bichler Freibad war. Außerdem lebe noch die Ehrenvorsitzende des Frauenbunds. „Sie weiß auch noch einiges von früher.“ Auch einen Bauhofmitarbeiter wollen die beiden befragen.

Ziel sei es, die verschiedenen Generationen in Bichl ins Gespräch zu bringen und „sich untereinander zu vernetzen“, sagt Lilly Schöffmann. Und Christina Schmid sagt: „Es können sich auch gerne Leute bei uns mit Vorschlägen melden.“

Kleines Dankeschön zum Schluss

Die Hörstücke sollen jeweils nicht länger als fünf, sechs Minuten sein und einmal im Monat auf der Homepage erscheinen. Die bestehenden Interviews werden aber nicht gelöscht. Vor Kurzem haben sie schon Intros und Outros für Beginn und Ende des Hörstücks gemacht. Ein bisschen aufgeregt sind die beiden schon, „schließlich haben wir so etwas noch nie gemacht“, sagen sie schmunzelnd. „Wir versuchen es locker zu machen, so wie ein ganz normales Gespräch“, sagt Christina Schmid. Die Fragen sprechen sie vorher ab. Jeder Gesprächspartner bekommt zum Schluss ein kleines Dankeschön, das in Bichl gefertigt wurde.  Den ersten Podcast gibt es am 1. August zu hören auf www.bichl-miteinander.de.

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