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Blombergbahn-Chef Hannes Zintel zeigt, wie Bagger bei seiner neuen Attraktion funktioniert. 

Familienausflüge im Sommer 

Blomberg und Jaudenhang: Hier jagt eine Attraktion die nächste

Längst sind die Zeiten vorbei, an denen es am Jaudenhang und am Blomberg „nur“ eine Sommerrodelbahn gab. Rundherum sind viele weitere Attraktionen entstanden.

Wackersberg/Lenggries– Einmal selbst Baggerfahrer sein: Welches Kind – und welcher Papa – hat diesen Wunsch nicht schon einmal gehabt? Möglich ist dies nun am Blomberg. Denn Hannes Zintel hat für 100 000 Euro vier Baustellenfahrzeuge angeschafft – etwas kleiner zwar als die Originale, aber in ihrer Handhabung genau gleich.

So können sich kleine Bauarbeiter an zwei Baggern, einem Kran und einem Autokran versuchen. Geschicklichkeit ist gefragt, um größere Bausteine aufzuschichten oder Kies von einer auf die andere Seite zu schaufeln.

„Das sind Geräte wie im richtigen Leben“, erklärt Zintel. Mit einem Joystick bedient man die Maschinen. Solche gebe es auch in diversen Freizeitparks, sagt der Chef der Blombergbahn. Auf einer Messe sei er auf diese neue Attraktion gestoßen. Am Pfingstwochenende seien die Baugeräte schon auf viel positive Resonanz gestoßen. „Erst haben sich die Kinder dran probiert, dann die Väter“, sagt Zintel.

Rund um die Talstation der Blombergbahn ist in den vergangenen Jahren ein kleiner Freizeitpark entstanden. Vor drei Jahren etwa wurde eine Mini-Achterbahn ergänzt, Karussell, Gokarts und weitere Attraktionen gibt es bereits. „Wichtig war mir, dass es nicht um reinen Konsum geht“, sagt Zintel. Vielmehr zählt für ihn, dass die Kinder an den einzelnen Stationen Geschick oder sportliche Betätigung üben können. So wie eben auch an den Baugeräten.

Aber auch die klassischen Angebote wie Sommerrodelbahn, Blomberg-Blitz oder Kletterwald erfreuen sich steter Beliebtheit. Die letzteren beiden feiern in diesem Jahr zehnjähriges Bestehen. Zum runden Geburtstag ist im Juni einiges geplant – beispielsweise ermäßigte Preise und andere Aktionen.

Jaudenhangflitzer: Rodelvergnügen auf 1600 Metern

Ein paar Kilometer weiter südlich hat sich am Jaudenhang am Brauneck ebenfalls ein Freizeitzentrum für Familien mit Kindern entwickelt. Neben dem „Jaudenhang-Flitzer“, der 1600 Meter Rodelvergnügen verspricht, gibt es das Kinderland „Villa Lustig“, mit Spielgeräten und Tieren vom Bauernhof. Einzigartig im Südlandkreis ist die Mini-Eisenbahn. „Die hat mein Vorbesitzer im vergangenen Jahr gebaut“, sagt Andreas Adlwarth. Er hat mit seiner Familie in diesem Frühjahr den „Flitzer“ und die anderen Attraktionen am Jaudenhang übernommen. „Er hatte die Bahn im Märchenwald gesehen und sich gedacht, dass so etwas auch am Jaudenhang ankommen könnte.“ Für die ganz Kleinen sei das eine tolle Sache. „Sie setzen sich einfach drauf und werden eine Runde mitgenommen.“

Noch ist die Mini-Eisenbahn allerdings nicht in Betrieb. „Der schneereiche Winter hat die Schienen etwas in Mitleidenschaft gezogen. Wir müssen jetzt noch ein bisschen reparieren“, sagt Adlwarth. Er geht aber davon aus, dass die Mini-Eisenbahn ab dem kommenden Wochenende ihre Runden drehen wird.

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