Peter Gauweiler Kandidat für den CSU-Parteivorstand

CSU-Basis im Landkreis begrüßt Gauweiler-Kandidatur

Bad Tölz-Wolfratshausen - Peter Gauweiler will Seehofer-Stellvertreter werden. An der CSU-Basis im Landkreis traut man ihm sogar mehr zu. Jedenfalls wird der Schritt des Strauß-Ziehsohns einmütig begrüßt.

Für die Meinungsumfrage hat sich der Tölzer Kurier nur altgediente CSU-Parteirecken ausgesucht. Deren Urteil bringt der 84-jährige Franz Dorfmeister aus Bad Tölz, der über ein halbes Jahrhundert in der CSU ist, auf den Punkt: „Ein guter Mann, der klare Positionen hat.“

Zu klare vielleicht, was die Euro-skeptische Haltung Gauweilers betrifft? „Nein“, findet Hilde Fruth, lange Jahre Tölzer CSU-Ortsvorsitzende. „Das schadet gar nichts. Dann müssen sich die anderen halt mehr anstrengen.“ Die 74-jährige Stadträtin freut sich, dass sich „der konservative Querdenker“ um den Posten eines der vier Stellvertreter von Horst Seehofer bemüht, und ist überzeugt, er wird es schaffen. Fruth traut Gauweiler auch noch ein bisschen mehr zu und bekennt, dass ihr „die 1000-prozentige Begeisterung für Seehofer abgeht“.

Dass Gauweiler dem CSU-Vorsitzenden gefährlich werden könnte, will der ehemalige Kochler Bürgermeister Siegfried Zauner - direkt darauf angesprochen - nicht ausschließen. „Da ist schon was dran.“

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