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Bad Tölz: Vorfreude auf die Special Olympics 2023

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Von: Daniel Wegscheider

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(v.l.) Ingo Mehner (Bürgermeister Bad Tölz), Erwin Horak (Vorsitzender von Soby) sowie Schatzmeisterin Angelika Schlammerl.
Unterzeichneten die Vereinbarung zu den Winterspielen: (v.l.) Ingo Mehner (Bürgermeister Bad Tölz), Erwin Horak (Vorsitzender von Soby) sowie Schatzmeisterin Angelika Schlammerl. © Soby

Bad Tölz – Der Vertrag ist unterzeichnet, das Datum steht: Die sechsten Winterspiele der „Special Olympics Bayern“ (Soby) finden vom 23. bis 26. Januar 2023 in Bad Tölz statt.

Tölz‘ Bürgermeister Ingo Mehner und Soby-Präsident Erwin Horak sowie Schatzmeisterin Angelika Schlammerl unterzeichneten jüngst die gemeinsame Vereinbarung im Rathaus der Kreisstadt.

„Bad Tölz ist eine Sportstadt. Wir freuen uns, in gerade mal 15 Monaten Austragungsort der Special Olympics Winterspiele Bayern zu sein“, sagte Mehner nachdem er seine Unterschrift hingekritzelt hatte. Noch mehr freut sich der Tölzer Rathauschef aber über „das bunte und fröhliche Fest“, welches über die gesamte Stadt und durch alle Gesellschaftsgruppen hinweg Menschen verbinde. Schon jetzt haben Schulen und Vereine ihre Unterstützung zugesagt. „Wir werden vier tolle Tage in Bad Tölz erleben.“

Wie berichtet, werden zu den Special Olympics bis zu 700 Athleten in der Kurstadt an der Isar erwartet. Mit Trainern, Helfern, Organisationsteam und Angehörigen kommen nach Angaben des Veranstalters insgesamt 1300 Teilnehmende.

Sportlicher Höhepunkt

An drei Wettbewerbstagen messen sich die Sportler in zehn Disziplinen. Dazu zählen nicht nur die klassischen Wintersportarten wie Eiskunstlauf, Langlauf und Ski alpin, sondern auch einige Hallendisziplinen, wie Tanz oder Klettern.

Das Ziel laut Soby-Präsident Horak ist es, „mit den Winterspielen mehr Bewusstsein um die Möglichkeiten für den gemeinsamen und inklusiven Sport nachhaltig zu erzeugen“, damit dieser verbessert werde.

Die Winterspiele seien ein sportlicher Höhepunkt auf dem Weg zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung. „Der Wille und Ehrgeiz, aber insbesondere die Fairness und Freude unserer Athletinnen und Athleten, sind gleichermaßen beeindruckend wie inspirierend“, sagte Erwin Horak.

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