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Landtagspräsidentin übernimmt Schirmherrschaft der Special Olympics in Bad Tölz

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Von: Daniel Wegscheider

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Tölz‘ Bürgermeister Ingo Mehner (r.) und Soby-Präsident Erwin Horak besuchen Landtagspräsidentin Ilse Aigner im Maximilianeum in München.
Im Maximilianeum: Tölz‘ Bürgermeister Ingo Mehner (r.) und Soby-Präsident Erwin Horak besuchen Landtagspräsidentin Ilse Aigner. Sie übernimmt 2023 die Schirmherrschaft der Special Olympics Winterspiele in Bad Tölz. © Soby/Gaßner

Bad Tölz – Die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ilse Aigner, übernimmt die Schirmherrschaft für die Special Olympics Winterspiele Bayern (Soby), die 2023 in Bad Tölz stattfinden.

Dazu lud Aigner Tölz‘ Bürgermeister Ingo Mehner sowie den Soby-Präsidenten Erwin Horak am Dienstag in den Bayerischen Landtag ein. Die beiden dankten ihr dafür, dass sie sich für die Winterspiele um Menschen mit geistiger Behinderung einsetzt.

Mit der Übernahme der Schirmherrschaft setze sie „ein starkes politisches und gesellschaftliches Zeichen für Inklusion und Teilhabe im Sport“. Wie berichtet, findet Soby ab Ende Januar 2023 in der Kreisstadt Bad Tölz statt.

Bei den Winterspielen für Menschen mit geistiger Behinderung werden bis zu 700 Athleten und etwa 1.300 Teilnehmer erwartet. An vier Veranstaltungstagen finden Wettbewerbe in zehn Sportarten statt. Zudem gibt es eine Eröffnungs- und Abschlussfeier.

Das Motto von Bad Tölz

„Wir werden die Faszination inklusiver Spiele spüren: Vor uns liegt ein wahres Fest des Sports“, freut sich Landtagspräsidentin Aigner schon heute über die Winterspiele, die in 14 Monaten stattfinden: „Freude am Leben – das ist das Motto von Bad Tölz“, sagt sie weiter. „Die Special Olympics gehören in diese herausragende Stadt des Wintersports, einer Stadt mit hoher Lebensqualität. Das Warmmachen hat begonnen: Ich bin voller Vorfreude.“

Tölz` Bürgermeister Ingo Mehner konnte das Kompliment über seine Stadt an Aigner zurückgeben: „Mit der Landtagspräsidentin haben wir die optimale Schirmherrin für die Winterspiele bekommen.“ Mehner wünscht sich ein sportliches, kulturelles und vor allem menschliches Fest.

Auch Soby-Präsident Horak schließt sich der Lobreden an: Aigner stehe mit ihrem politischen Handeln für „eine vielfältige und inklusive Gesellschaft“. Das Signal, das sie mit der Schirmherrschaft-Übernahme sende, gebe den Winterspielen zusätzlichen Rückenwind. „Diesen nutzen wir, um gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung in Bayern voranzutreiben.“

Special Olympics - Auftrag und Ziel

Die Special Olympics ist die weltweit größte, vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) offiziell anerkannte, Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung – derzeit ist Special Olympics mit 5,5 Millionen Athleten in 190 Ländern der Welt vertreten. Gegründet wurde sie im Jahr 1968 von der US-Familie Kennedy-Shriver und ist seit 1991 in Deutschland aktiv. Und seit April 2004 gibt es den Bayerischen Landesverband. Derzeit werden von Special Olympics Bayern (Soby) rund 270 Einrichtungen der Behindertenhilfe wie Schulen, Werkstätten und Wohnheime, aber auch Sportvereine und Einzelpersonen als Mitglieder betreut. Das Ziel von Special Olympics ist es, Menschen mit geistiger Behinderung durch den Sport und Wettbewerb zu mehr Anerkennung, Selbstbewusstsein und Teilhabe an der Gesellschaft zu verhelfen. Sie können dabei aus einem ganzjährigen Sportangebot nach eigenen Interessen, Bedürfnissen und Wünschen auswählen.

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