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Keinen Blick für Festung und Panorama: Andrea Kravanja vom TSV Benediktbeuern-Bichl fuhr bei der EM in Novi Sad im Nationaltrikot.

Europameisterschaft in Novi Sad

Premiere im Nationalteam: Andrea Kravanja fährt bei MTB-EM auf Rang 15

  • Andreas Baar
    VonAndreas Baar
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Benediktbeuern – Andrea Kravanja vom TSV Benediktbeuern-Bichl fuhr bei der MTB-Europameisterschaft erstmals im Nationaltrikot. Sie landete auf Platz 15.

Die MTB-Europameisterschaft wurde heuer in Novi Sad/Serbien ausgetragen. Andrea Kravanja vom TSV Benediktbeuern-Bichl wurde mit weiteren fünf Juniorinnen aufgrund ihrer Leistungen dieses Jahr nominiert, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Das TSV-Mitglied bestritt damit ihr erstes Rennen für die deutsche Nationalmannschaft.

Die Strecke war sehr staubig, es herrschten Temperaturen von über 35 Grad und es gab wenig Schatten.

Die Strecke in Novi Sad war mit ihren vielen Treppen alles andere als eine gewöhnliche Cross-Country-Strecke. Sie führte durch die Festung Petrovaradin, inklusive atemberaubender Kulisse samt Panorama mit und Stadtzentrum von Novi Sad. Doch dafür hatte Kravanja keinen Blick. Die Strecke war sehr staubig, es herrschten Temperaturen von über 35 Grad und es gab wenig Schatten auf der Runde. Zudem starteten die Juniorinnen ausgerechnet in der Mittagszeit. Daher war es wichtig, sich gut zu verpflegen, ausreichend zu trinken und sich ab und an mit etwas Wasser abzukühlen.

Starke Aufholjagd

Bei dem Rennen wurde nach der Weltrangliste aufgestellt, daher durfte Kravanja aus der zweiten Startreihe mit Startplatz 13 starten. „Vom Start kam sie nicht gut weg und befand sich auf Platz 25“, heißt es in der TSV-Mitteilung. „Dann begann die Aufholjagd.“ Kravanja kämpfte sich Runde für Runde vor und landete schließlich nach fünf Runden und einer Zeit von 1:16:09 Stunden auf Platz 15.

Jetzt zur WM im Trentino

„Es war eine unbeschreibliche Erfahrung und eine große Ehre für Deutschland starten zu dürfen und sich mit den Besten aus ganz Europa zu messen“, berichtet die MTB-Fahrerin aus dem Loisachtal danach stolz. Kravanja weiter: „Ein tolles Rennen mit einer wahnsinns Atmosphäre.“ Die TSV-Athletin freut sich jetzt schon auf die Weltmeisterschaft in Val di Sole im Trentino. Für die WM in Italien ist sie ebenfalls nominiert worden und geht wieder für Deutschland an den Start. „Ich hoffe natürlich auf ein weiteres gutes Ergebnis“, zeigt sich Kravanja zuversichtlich.

Quelle: DasGelbeBlatt

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