Schwäne-Eltern zusammen mit ihrem Nachwuchs an der Isar bei Bad Tölz.
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Wasserinseln erfreuen die Schwäne-Eltern zusammen mit ihrem Nachwuchs an der Isar bei Bad Tölz.

Viel Wasser, wenig Schaden

Bilanz zum Starkregen: Isar bleibt unter der ersten Meldestufe

  • Daniel Wegscheider
    VonDaniel Wegscheider
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Landkreis/Bad Tölz – Anfang der Woche hat es wieder einmal sprichwörtlich wie aus Eimern geschüttet.

Der Dauerregen hat auch den Pegel der Isar anschwellen lassen. In der Region kam es nur vereinzelt zu kleineren Überschwemmungen, größere Schäden blieben laut Feuerwehr aus.

Am Montag und Dienstag wälzte sich die Isar an der Kreisstadt vorbei. Im Wildfluss trieben zahlreiche Äste und Schwalben kreisten tief über dem braun gefärbten Wasser, um dort nach mitgeschwemmten Insekten zu schnappen. Doch so bedrohlich die Szene auf den Betrachter wirkte, so harmlos verlief sich das Hochwasser auch wieder.

Die erste Meldestufe von zwei Metern an der Isarbrücke wurde nicht gerissen. Beim Wasser-Höchststand am Montag betrug der Pegel an der Tölzer Isarbrücke nämlich 1,53 Meter. Der Abfluss am Sylvensteinspeicher erhöhte sich auf 70 Kubikmeter– normalerweise liegt dieser unter 25.

„Es gab nix größeres“

Auch bei Lenggries blieb die Isar im Flussbett und somit unter der ersten Meldestufe, die für „Stellenweise kleinere Ausuferungen“ steht.

Auch Stefan Kießkalt, Sprecher der Kreisbrandinspektion Bad Tölz-Wolfratshausen, beruhigte: „Es gab nix größeres.“ Im gesamten Landkreis kam es lediglich vereinzelt zu Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr.

Insgesamt zählt er um die acht, die sich auf die Gemeinden Egling, Icking, Greiling und Münsing verteilten. Dort ist etwa ein Nebenarm des Schwaiblbach über die Ufer geschwappt und flutete einen nahegelegenen Campingplatz, berichtet der Holzhauser Kommandant Anton Huber. „Vier Wagen standen im Wasser.“ Zudem rückten zwei Mann der Feuerwehr aus, um ein verstopftes Rohr freizulegen.

Durch den Starkregen stieg zudem überall in der Region der Grundwasserspiegel an, der teils für ein paar vollgelaufene Keller sorgte. Ansonsten: „Nix dramatisches“, so Kießkalts Bilanz zum feucht-nassen Wochenstart.

Quelle: DasGelbeBlatt

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