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Ungewöhnlicher Einsatz: Bergwacht und Feuerwehr retten Lenggrieser vom Hausdach

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Von: Daniel Wegscheider

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Bergwachteinsatz auf Hausdach in Lenggries
Per Drehleiter der Feuerwehr seilte sich die Bergwacht zusammen mit dem Patienten im Rettungsack vom Hausdach ab. © Feuerwehr Lenggries

Lenggries - Am Samstag bricht ein 73-Jähriger auf dem Dach seines Hauses zusammen. Bergwacht und Feuerwehr arbeiten zusammen, um den Verletzten von dort herunterzuholen.

Der Einsatz ereignete sich am Samstag (11. Juni) gegen 12.30 Uhr. Ein 73-jährige Lenggrieser war auf dem Dach seines Hauses zusammengebrochen. Da an dem Gebäude unter der Woche Bauarbeiten stattfanden, konnte der Mann bis auf das oberste Plateau des Gerüsts steigen. „Dort verlor er vermutlich wegen Kreislaufproblemen das Bewusstsein.“, berichtet Einsatzleiter Rolf Frasch.

Die Leitstelle alarmierte neben der Bergwacht auch die Feuerwehr Lenggries, um den Mann sicher zurück auf den Boden zu bringen. „Ein eher ungewöhnlicher Einsatz für die Bergwacht, jedoch kann alpine Ausrüstung sowie die Rettungstechniken vielseitig angewendet werden“, berichtet Frasch weiter.

Drehleiter der Feuerwehr Lenggries hilft beim Einsatz

Der 73-Jährige wurde zunächst auf dem Gerüst versorgt und von den Helfern per Bergrettungssack gesichert. In der Zwischenzeit konnte die Feuerwehr ihre Drehleiter ausrichten, damit ein Bergwachtler den Rettungssack mit Patienten am Korb der Drehleiter befestigen konnte. Langsam über die Straße geschwenkt, konnte der Patient direkt auf die vorbereitete Trage des Rettungsdienstes gelegt werden.

Einsatzleiter Frasch bedankt sich bei allen Rettungskräften Lenggries für „die hervorragende und harmonische Zusammenarbeit“. So konnte auch ein ungewöhnlicher Einsatz erfolgreich abgewickelt werden.

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