Stefan Fadinger Bürgermeister Gaißach

Digitalfunk: Fadinger wirft Ministerium Arroganz vor

Gaißach - Bei der Suche nach Standorten für Digitalfunk-Sender ist der Gaißacher BR-Mast seit Langem aus dem Rennen. Als Alternative schlägt Gaißachs Bürgermeister Stefan Fadinger den Blomberg vor.

Bei der Suche nach Standorten für Digitalfunk-Sender ist der Gaißacher BR-Mast seit einiger Zeit aus dem Rennen. Wie berichtet, gab es massive Proteste von Anwohnern, bevor das Innenministerium erklärte, schon aus statischen Gründen scheide der Turm nahe dem Ortsteil Dorf aus. Die Frage, welche Alternative in Frage kommt, ist jedoch seit Monaten offen und sorgt allmählich für Unruhe. So hat der Tölzer Stadtrat vergangene Woche beschlossen, per Veränderungssperre den Bau eines hohen Mastens im Stadtgebiet zu verhindern. Der Gaißacher Bürgermeister Stefan Fadinger plädiert im Kurier-Interview für eine andere Lösung:

"Seit bald einem Jahr sage ich, dass der Standort am Blomberg der günstigste und geeignetste wäre", so Fadinger. "Es ist für mich nicht einleuchtend, dass der Bereich um Tölz und Gaißach von dort aus nicht abzudecken wäre - und sei es auch mit Mehrkosten verbunden. Ein Mast ist schon vorhanden, die Kabelanbindung wäre problemlos möglich. Und die Wohnbebauung ist weit genug weg. Diese Lösung könnte ich auch aus Sicht der Tölzer ruhigen Gewissens vertreten. Das Beste wäre, dass alle Isarwinkler Bürgermeister geschlossen sagen, dass sie sich diese Lösung wünschen."

Die zuständige Projektgruppe im Innenministerium, "Diginet", habe diese Variante aber noch immer nich definitiv geprüft. Das findet der Gaißacher Bürgermeister "arrogant".

Das ganze Interview lesen Sie im Tölzer Kurier.

(ast)

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