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So sieht Theresa Schwaiger heute aus: Die Zehnjährige mit Mama Christine, Papa Michael und Schwester Magdalena (3). Und der Familienhase durfte auch noch mit aufs Bild.

Rubrik erschien vor 10 Jahren zum ersten Mal 

Theresa, unser erstes „Baby des Tages“ - So geht‘s ihr heute

Täglich feiern wir in den Merkur.de-Regionen das „Baby des Tages“ - und das seit 2007. Das allererste Baby war damals Theresa Schwaiger. Wir haben die heute Zehnjährige noch einmal besucht.

Gaißach – So klein war ihre Theresa mal. Wenn Christine Schwaiger aus Gaißach-Mühl im Kreis Tölz-Wolfratshausen den Zeitungsausschnitt vom 23. April 2007 anschaut, wird sie melancholisch. „Kaum zu glauben“, sagt sie. Heute zählt die Zehnjährige mit ihren 1,50 Metern zu den Größten in ihrer Klasse. In die Vierte geht sie, es ist ein stressiges Schuljahr. Der Übertritt auf eine weiterführende Schule steht an. „Die Theresa macht das toll, sie ist ein unkompliziertes Kind“, schwärmt die 34-jährige Mama. Schon als Baby macht es Theresa ihren Eltern leicht. „Sie war sehr brav“, erinnert sich Christine.

Doch das wissen die Schwaigers noch nicht, als eine Journalistin vom Tölzer Kurier drei Tage nach der Geburt ins Krankenhaus kommt. Ein bisschen mitgenommen sieht Christine aus, die damals noch Riesch heißt, aber überglücklich. Auch Papa Michael strahlt. Die Geburt war anstrengend, aber unkompliziert. Theresa gehört mit ihren 4110 Gramm auf 53 Zentimetern schon damals zu den Größten.

Unser erstes Baby des Tages: Theresa Schwaiger vor zehn Jahren.

„Wir haben sofort gesagt, dass wir mitmachen“, sagt Schwaiger. Ihr Mann Michael, heute 39, ist 2007 Pressesprecher beim SC Gaißach und Mittelfeldspieler. Als der Artikel erscheint, werden sie oft angesprochen. Der Artikel wandert sofort ins Fotoalbum – und hängt sogar eingerahmt an der Wand. Bis die Familie umzieht.

Einiges ist passiert in den zehn Jahren seit Theresas Geburt: Ein Umzug im selben Haus vom ersten Stock ins Erdgeschoss, die Hochzeit im Oktober 2009, ein zweites Kind. Doch wenn Mama Christine Schwaiger so erzählt aus dem Familienleben, sagt sie fast entschuldigend: „Irgendwie sind wir schon eine sehr normale Familie.“ Zum Glück, denn alle sind gesund und bei den Schwaigers ist es oft lustig. Dafür sorgt Wirbelwind Magdalena, Theresas kleine Schwester, die bald vier wird.

Auch bei Magdalena haben sich die Schwaigers überraschen lassen, ob es ein Bub wird oder ein Mädchen. Wieder wünschte sich Papa Michael einen Fußballer. Wieder wurde es ein Mädchen.

Schon im Willkommens-Artikel für seine erste Tochter ist der Ballsport ein großes Thema. „Theresa soll auch Fußball spielen“ lautete die Überschrift. Damit ist es nichts geworden. Theresa ist zwar sportbegeistert, Fußball gehört aber nicht zu ihren Hobbys. Sie spielt Handball, mag Langlaufen und Skifahren. Seit sie drei ist, steht sie auf den Brettern. Stolz holt das hübsche Mädchen mit den langen Haaren einen Pokal. Erste ist sie geworden bei einem Kombinationsrennen im vergangenen Winter.

Im Sommer fährt die Zehnjährige gern Einrad und spielt im Garten mit Blacky und Krawallo. Die Hasen gehören ebenso zur Familie wie Katze Amy. Den Stall macht Theresa sauber. „Sie ist verantwortungsbewusst“, lobt die Mama. Auch auf ihre Dirndl passt die Zehnjährige gut auf. Sie sind ihr ganzer Stolz, die Oma näht sie für die ganze Familie. Rausgeputzt in Tracht geht Theresa gerne auf Sommerfeste oder zu Leonhardi in Tölz. Und wenn Papa Michael mit seinen drei feschen Mädels unterwegs ist, dürfte der fehlende Fußballer schnell vergessen sein. Denn kommen wird der wohl nicht mehr: „Noch ein Baby ist nicht geplant“, verrät Christine Schwaiger und lacht.

Von Aglaja Adam

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