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In der Isar auf Gaißacher Flur wurde der unbekannte Tote gefunden.

Wer kennt diesen Mann?

Unbekannter Wanderer treibt tot in Isar - Polizei fahndet mit Foto nach Identität dieses Mannes

Einen Toten bargen die Rettungskräfte Ende Februar bei Gaißach aus der Isar. Da der Mann immer noch nicht identifiziert ist, wendet sich die Polizei nun mit einem Foto an die Öffentlichkeit.

  • Ein Mann um die 60 trieb am 29. Februar 2020 in der Isar.
  • Rettungskräfte konnten nichts mehr für ihn tun.
  • Seitdem fahndet die Polizei nach seiner Identität - bisher erfolglos. Deshalb gab es diese Öffentlichkeitsfahndung, die eine Spur brachte.
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  • Achtung: Das Foto im Verlauf des Artikels ist sehr detailliert.

Update vom 22. Mai:

Nachdem der Ende Februar auf Höhe von Gaißach gefundene  Tote wochenlang nicht identifiziert werden konnte, hatte sich die Polizei mit einem Foto des Toten an die Öffentlichkeit gewandt. Das hat möglicherweise Erfolg gehabt, berichtet Alois Grünwald von der Tölzer Polizeiinspektion. Aufgrund eines Zeugenhinweises gebe es eine Spur - allerdings eine vage - in ein anderes Bundesland. Ein DNA-Abgleich soll nun Sicherheit bringen. 

Der ursprüngliche Artikel

Gaißach - Am 29. Februar wurde eine männliche Leiche auf Höhe von Arzbach/Gaißach in der Isar entdeckt. Passanten hatten die Rettungskräfte alarmiert. Der hinzugerufene Notarzt konnte dem Mann jedoch nicht mehr helfen, er war bereits tot.  

Alle bisherigen polizeilichen Ermittlungen führten nicht zur Identifizierung des Toten. Deshalb hat sich die Polizei nun dazu entschlossen, ein Foto des Unbekannten zu  veröffentlichen.  Die Kriminalpolizei Weilheim hofft auf Hinweise in dem Fall.

Toter in der Isar bei Bad Tölz: Abgleich mit Vermisstendatei bringt kein Ergebnis

Die Kriminalpolizei Weilheim übernahm vor Ort die Untersuchungen in dem Fall. Bei einer Obduktion ergaben sich für die Ermittler keine Hinweise auf eine Gewalteinwirkung, sodass ein Unfallgeschehen oder ein Freitod wahrscheinlich erscheinen. Leider gelang es trotz vieler Überprüfungen bislang nicht, die Identität des Toten zu klären. Deutschland- und Österreich-weite Überprüfungen von Vermisstenfällen, wie auch der Abgleich von Fingerabdrücken und DNA-Proben mit Datenbeständen ergaben keine Ergebnisse. 

Toter in der Isar bei Bad Tölz: Mann war sehr gepflegt und hatte Wanderkleidung an

Der Tote wird wie folgt beschrieben: 

  • Der Mann war etwa 60 Jahre alt, 
  • 1,81  Meter groß, 
  • schlank und sehr gepflegt. 
  • Er hatte gelocktes grauweißes Haar mit Stirnglatze und Geheimratsecken. 
  • Die Augenbrauen waren augenscheinlich etwas gekürzt. Der Verstorbene trug keinerlei Schmuck oder Piercings. Er hat keine Tätowierungen. Bei ihm konnten auch keine Narben oder anderweitigen körperlichen Merkmale beziehungsweise Besonderheiten festgestellt werden.

Achtung: Foto des Toten ist sehr deutlich

Die auf dem Foto sichtbaren Verletzungen im Gesicht stammen vom Treiben in der Isar, sind also keine regulär vorhandenen Hautdefekte  oder  Hautflecken.

Die Polizei sucht mit diesem Foto. Wer kennt den unbekannten Toten aus der Isar bei Bad Tölz.

Unbekannter Toter bei Bad Tölz und Gaißach - das hatte er an

Bekleidet war der Tote mit 

  • einer blauen, gewachsten Jacke der Marke „Barbour“, Modell „Beaufort“, 
  • mit einer braunen, herausnehmbaren „Teddyfell“-Innenweste. 
  • Er trug zudem einen grünen Strickpullover der Marke „Luxa D’Or“, 
  • ein langärmliges, grün-blau kariertes Hemd, 
  • einen grün-blau karierten Schal, 
  • lange schwarze Jeans, 
  • braune Wanderhalbschuhe der Marke „Meindl“, Größe 8,5 und 
  • braune Lederhandschuhe.

Unbekannter Toter in Isar - das trug er bei sich

Des Weiteren hatte der Unbekannte folgende Gegenstände bei sich: 

  • grauen Rucksack der Marke „Nike“
  • schwarzen Knirps-Schirm der Marke „Doppler“
  • schwarzes Brillenetui der Marke „Freudenhaus“ 
  • mit einer grau-schwarzen Sonnenbrille der Marke „Calvin Klein“
  • graues Stirnband der Marke „Pipolaki“  
  • eine rote Trinkflasche der Marke „Sigg“.

Toter in der Isar bei Bad Tölz: Ermittler hoffen auf Hinweise zum Fall

Die Ermittler der Kriminalpolizei hoffen auf Hinweise in dem Fall. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0881/6400 an die Kriminalpolizeiinspektion Weilheim oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden. va

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