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Amtsübergabe in der Fachklinik Gaißach : Prof. Carl-Peter Bauer (68) und seine Nachfolgerin als Medizinische Leiterin Prof. Edda Weimann.

Prof. Bauer im Ruhestand

Fachklinik Gaißach: Dr. Edda Weimann übernimmt Medizinische Leitung

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Nach 30 Jahren als Chefarzt an der Fachklinik Gaißach verabschiedete sich Prof. Carl-Peter Bauer (68) bei einem Festakt in den Ruhestand. Für seine Nachfolgerin spielt auch der Kimawandel eine wichtige Rolle für die Ausrichtung der Klinik. 

Gaißach– Die Fachklinik Gaißach hat eine neue Medizinische Leitung. Nach 30 Jahren als Chefarzt verabschiedete sich Prof. Carl-Peter Bauer (68) am Donnerstag bei einem Festakt in den Ruhestand. Gleichzeitig wurde seine Nachfolgerin, Prof. Edda Weimann, vorgestellt.

„Ihr Wirken ist von unschätzbarem Wert für die Klinik“, sagte Ivor Parvanov, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd, Träger der Klinik, an Bauer gerichtet. Dieser habe die Impulse aus der Wissenschaft immer in die Praxis einfließen lassen. Auch bauliche Veränderungen hätten für ihn keine Schwierigkeiten dargestellt. Die „Gaißacher Tage“, eine pädiatrische Fachveranstaltung, habe er ins Leben gerufen. Die Forschungsprojekte an der Kinderklinik in Schwabing wird Bauer noch weiter betreuen.

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Es freue ihn, sagte Parvanov, dass mit Prof. Edda Weimann eine Nachfolgerin gefunden worden sei, die in Bauers Fußstapfen treten könne. Die 55-Jährige war Professorin an den Universitäten Zürich und Göttingen sowie in Kapstadt, Südafrika. Die erfahrene Kinder- und Jugendärztin sei „die Idealbesetzung für die Fachklinik“.

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Bauer bedankte sich in seiner Rede bei seiner Familie, die stets alles mitgetragen habe. Eines seiner Hauptanliegen sei gewesen, dass die Kinder, die in der Fachklinik betreut werden, eine Begleitperson, also einen Elternteil, mitnehmen können. „Als ich angefangen habe, war das nicht besonders erwünscht.“ Inzwischen habe glücklicherweise ein Wandel eingesetzt.

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Weimann sagte, dass der Klimawandel, auf den derzeit viele Kinder und Jugendliche mit ihren freitäglichen Protesten aufmerksam machen wollen, verschiedene Auswirkungen auf die Gesundheit habe. Genau deshalb wolle sie den bestehenden Schwerpunkt der Umweltmedizin an der Fachklinik weiter ausbauen. „Wir haben hier die Idealvoraussetzungen, um Impulse zu geben und ein Leuchtturm zu werden.“

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