Bege istertes Publikum: Rund 1000 Besucher verfolgten das Open-Air-Konzert in Obergries. Fotos: Demmel

Fantastische Stimmung beim Open Air in Gaißach mit AYCY

„Highway to hell“ in lauer Sommernacht

Als der AC/DC- Train auf einer großen Leinwand mit Höllenlärm am Ortsschild „Goassa“ vorbeizischte, richteten sich am Samstag 1000 Augenpaare gespannt Richtung Bühne. Großer Jubel brauste auf, als AYCY erstmals ins Rampenlicht trat.

Obergries Die Tickets für das Open Air der Coverband am Sportgelände des SC Gaißach waren bereits im Vorverkauf restlos vergriffen. Und die Stimmung unter den Besuchern schon bei „Dirty Deeds done dirt cheap“ bestens.

Daran hatte auch „Break out’s“ großen Anteil. Die jungen Musiker der Vorband überzeugten nicht nur musikalisch. Sängerin Maria Rest bekam auch für manch‘ coolen Spruch kräftigen Zwischenapplaus. Neben Titeln wie „Ham kummst“ gab es von Maria, ihrer Schwester Vroni und Luca Lapper auch Eigenkompositionen zu hören.

Im Scheinwerferlicht: Die Coverband AYCY bei ihrem Auftritt am Sportgelände in Obergries.

Und dann begannen nach einer kurzen Pause Mike Tietz (Rhythmus-Gitarre), Flo Friedl (Bass-Gitarre), Hans Lachner (Drums), Schorsch Kloiber (Solo-Gitarre) und Sänger Michael Schwaiger ihre knapp zweistündige Show. Dabei handelte es sich größtenteils um Songs der australischen Hard-Rock-Band AC/DC, aber auch „Sad but true“ von Metallica gab es zu hören. „Sonst hätte unser Schlagzeuger gestreikt“, erklärte Schwaiger den Schwenk zur US-Metal- Band. Und schließlich gab es noch „Wir haben noch lange nicht genug“ unter lautstarkem Mitgrölen der Zuhörer. Neben den durchwegs bekannten Titeln begeisterte auch das komplette Umfeld. Da stand nicht nur eine gigantische Anlage samt Lautsprecherboxen parat, die Musiker wurden mit Hebebühnen bei Soloeinlagen in die Höhe gehievt und mit Lichteffekten durch Spots bestens beleuchtet. Selbstverständlich fehlte auch bei „Hells Bells“ die dazugehörige Glocke nicht und „For Those about to rock“ wurde begleitet vom Kanonenschlag auf der Bühne.

Highway to hell: Riesenstimmung bei Gaißacher Open Air

Nicht fehlen durften „Highway to Hell“ und „TNT“, während Schwaiger mit „Wholla lotta rosie“ an den legendären AC/DC-Sänger Bon Scott (+1980) erinnerte. Er machte es – wie bei allen Songs – mit voller Leidenschaft und machte das Open-Air mit seiner Band zu einem absoluten AC/DC-Erlebnis. Eine Neuauflage wird es vermutlich in absehbarer Zeit nicht geben. Auch wenn sich die Musiker nach Konzertende einig waren: „Davon werden wir unseren Enkeln noch erzählen. Für uns hat sich so etwas wie ein Traum erfüllt.“ (Hans Demmel)

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