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Hier wird das Wappen aufgebaut. Gesucht sind noch ganz viele Statisten, die mit aufs Foto sollen.

Aktion zum 1200. Geburtstag

Feuer und Flamme für Gaißach

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1200 Jahre wird Gaißach heuer alt. Zum Jubiläum sind allerlei Aktionen geplant. Eine der außergewöhnlichsten ist die von Martin Oswald. Er baut das Gemeindewappen in ganz groß nach – inklusive Flammenschwert. Und er braucht jede Menge Statisten.

Gaißach – Das Gemeindewappen zeigt ein grünes Schild, über das sich eine silberne Wellenlinie – Symbol für den Fluss Gaißach – windet. Quer darüber liegt ein goldenes Flammenschwert. Dieses steht für den heiligen Michael, den Schutzpatron der Pfarrkirche. Am morgigen Freitag wird Martin Oswald das Wappen seiner Heimatgemeinde in den Maßen 20 mal 30 Meter nachbauen. Den grünen Hintergrund bildet eine Wiese an der Großen Gaißach, die als Wellenlinie dient. Über den Fluss baut der Zimmerer einen Steg. Auf diesem wird das 30 Meter lange Schwert aus OSB-Platten ruhen. Auch für Flammen wird gesorgt. „Dazu versehen wir den Rand des Schwerts mit einer Gasleitung beziehungsweise einer Kupferleitung mit kleinen Löchern“, erklärt der 36-Jährige. „Wir haben das auch schon mal ausgetestet.“

Damit das Wappen auch die richtige Einfassung hat, legen Oswald und sein Team Strohquader aus.

Richtig zur Geltung kommt das Ganze natürlich erst aus der Vogelperspektive. Daher werden Filmaufnahmen via Drohne entstehen. Etwa zwei Minuten soll der Filmclip später dauern. Auch Fotos werden so entstehen. Die Aufnahmen sollen aber nicht nur das nachgebaute Wappen zeigen, sondern auch ganz viele Menschen. „Ich möchte alle Gaißacher und Wahlgaißacher, Gäste und so weiter dazu einladen, sozusagen als Statisten die Gemeinde in ihrer Vielfalt darzustellen“, sagt Oswald. Jeder sollte in seiner alltäglichen Kleidung kommen, um die Vielschichtigkeit des Dorfs zu zeigen. Bürgermeister Stefan Fadinger, Pfarrer Ludwig Scheiel, die Ministranten und die Feuerwehr seien ebenfalls vor Ort. Etwa eine Stunde wird die Aktion dauern.

Wie kommt man überhaupt auf so eine Idee? Oswald lacht. „Mei, beim Ratschen. Da schlägt einer was vor, der andere sagt, dass das utopisch ist“, und schon sei man mittendrin in der Planung. „In Gaißach gibt es sowas oft“, fügt er schmunzelnd hinzu.

Jetzt hoffen Oswald und seine Helfer nur noch, dass das Wetter am Freitag einigermaßen passt. Regen wäre schlecht, aber auch zu viel Wind. „Dann kann die Drohne nicht fliegen.“ Aktuelle Infos dazu gibt es im Tölzer Kurier und auf www.festjahr-gaissach.de.

Die Aktion

am Freitag, 7. April, beginnt um 19.30 Uhr im Ortsteil Mühle (siehe Foto). Da Parken nur bedingt möglich ist, werden alle, die auf dem Foto mit drauf sein möchten, gebeten, möglichst zu Fuß zu kommen oder etwas entfernt – beispielsweise an der Schule – zu parken.

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